05.04.2026 – Ehrungen beim Osterkonzert

MV Hörstein ehrt musikalische Routiniers

Mit einem Musiker ist es wie mit einem guten Wein: Mit den Jahren wird er eher besser, das Spiel intensiver und ausgewogener. Der erfahrene Musiker merkt, wann es mal ein bisschen wackelt und man „durchziehen“ muss und wann man eher im Hintergrund bleibt. Solch unverzichtbare Routiniers sind beim MV Hörstein Jürgen Weidinger und Burkhard Nimbler. Seit 50 bzw. 60 Jahren halten sie dem Verein musikalisch und in zahlreichen anderen Funktionen die Treue. Diese von Burkhard Nimbler erneut aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen (derzeit Kassenprüfer und Vizedirigent).

Jürgen Weidinger sorgt als Kassier seit Jahrzehnten mit großer Weitsicht und Zuverlässigkeit dafür, dass der Verein ein solides finanzielles Fundament hat.

Bei der Ehrung am Osterkonzert, die der Vorsitzende des Blasmusikverbands Spessart Stephan Noll vornahm, stand aber die musikalische Karriere der beiden im Vordergrund. Burkhard unterstützt neben seinem Heimatverein Hörstein inzwischen auch die Michelbacher Musiker an der Klarinette und Jürgen Weidinger sorgt nach vielen Jahren am Altsaxofon derzeit mit seinem Baritonsaxofon für eine wunderbare Klangfarbe im Orchestersound.

„Ungeplant“ bat Stephan Noll dann auch noch Tommy Telkemeier vor die Bühne: Dieser wurde zwar schon im vergangenen Jahr für 25 Jahre aktives Musizieren geehrt, allerdings ohne Urkunde. Diese wurde dann einfach bei dieser Gelegenheit mit etwas Verspätung überreicht.

Der Musikverein Hörstein wünscht sich jedenfalls, dass alle drei Musiker dem Verein noch weitere Jahrzehnte die Treue halten.

Verdiente Ehrung für insgesamt 135 Jahre aktives Musizieren: Jürgen Weidinger (2.v.l.), Burkhard Nimbler (Mitte), Tommy Telkemeier (2.v.r.)

15.03.2026 – Probewochenende für das Osterkonzert 2026

Neues Ziel, neuer Schwung: Musikverein Hörstein bereit für das Osterkonzert

Nachdem der Musikverein Hörstein viele Jahr lang in der Rhön sein Trainingslager für das Konzert am Ostersonntag aufgeschlagen hatte, verbrachte man in diesem Jahr ein intensives Probenwochenende aus organisatorischen Gründen erstmals im Taunus.

Die neue Unterkunft war in dem einen oder anderen Punkt vielleicht etwas weniger bequem, aber das Verlassen der Komfortzone und sich hinaus ins Neue wagen bringt einen bekanntlich immer voran. So wurde gleich am Freitagabend drei Stunden intensiv geprobt: Und zwar die Stücke „die eigentlich schon durchlaufen müssten“ wie der erfahrene Dirigent Markus Wissel zu Beginn ankündigte. Aber auch bei „Rockin Elise“ oder dem „Kaiserschmarrn-Drama“, einem wunderbar beschwingten Medley aus den Eberhofer Filmen, gab es natürlich noch die eine oder andere etwas ruckelige Stelle.

Am nächsten Morgen hüpften oder kletterten alle, trotz des inzwischen schon traditionellen Whiskey-Tastings vom Vorabend, bestens gelaunt und in Vorfreude aus ihren Stockbetten, um sich den herausfordernden Werken zu widmen: Das Publikum darf sich in diesem Jahr unter anderem auf eine Hommage an das Land Litauen freuen und in das musikalische New York von 1923 eintauchen. Neben dem Proben im Gesamtorchester zog man sich mehrfach registerweise zurück, um an Artikulation, Rhythmik und Intonation zu feilen. Am Abend traf man sich dann in gesellig, ausgelassener Runde zum Karten- oder Würfelspiel und zum guten Gespräch unter Freunden.

Der Sonntagvormittag stand dann im Zeichen der Standortbestimmung: Alle Konzertstücke wurden an- und durchgespielt: Jetzt waren auch die Rolling Stones in der Jugendherberge angekommen und es erklang der „Ohrwurm Nr.1“ des diesjährigen Konzerts: Ein paar schöne Melodien aus den legendären Bud Spencer-Filmen, inklusive kleiner Showeinlage. Lassen Sie sich überraschen!

Die Hörsteiner Musikerinnen und Musiker freuen sich nun auf das Konzert am Ostersonntag (5. April) um 19:00 Uhr in der Räuschberghalle. Karten gibt es zum Preis von 12 Euro an der Abendkasse.

 

Anbei einige weitere Impressionen:

10.01.2026 – Winterwanderung „Wirtshaus am See“

Hörsteiner Musiker trotzen dem Winterregen

Ausgangspunkt der Winterwanderung des Musikvereins Hörstein war in diesem Jahr das Pfarrheim in Hörstein und als Ziel hatten wir uns Kahl, genauer gesagt, das Wirtshaus am See ausgesucht.

Die Rahmenbedingungen gestalteten sich etwas anders als im letzten Jahr. Anstelle von Sonnenschein marschierten wir im Regen und es war auch kein Schnee weit und breit zu sehen, dafür feuchte Wälder und Felder. Unserer Wanderslust tat dies keinen Abbruch, mit entsprechender Kleidung und Schirmen nahmen wir unser Zwischenziel in Angriff.

Kenner der jährlich-traditionellen Wanderung wissen, dass es am Zwischenstopp immer etwas Leckeres gibt, bei so (nass-)kaltem Wetter für Leib und Seele Erwärmendes. Nämlich Glühwein, alkoholfreien Punsch und hervorragende Plätzchen. Auch ein Schnäpschen durften sich die Wandernden gönnen. Schön war’s an der Verpflegungsoase und wenn die warme Stube im Wirtshaus nicht gelockt hätte, hätten wir wahrscheinlich am Zwischenhalt Wurzeln geschlagen. Gestärkt und aufgewärmt ging es an der „Forelle“ vorbei und danach Richtung Schloss Emmerichshofen, noch ein kleines Stück entlang der Straße. Nach dem sicheren Überqueren freuten wir uns auf die „gut‘ Stubb‘“ des Wirtshauses am See. Freundlich empfangen und lecker verköstigt wurden wir dort, haben uns prima unterhalten, dann nach etwa zweieinhalb Stunden schön aufgewärmt das Lokal wieder verlassen. Auf neuen Pfaden wanderten wir gen Hörstein. Mit einem weiteren Zwischenstopp auf der Wegstrecke, die bei anbrechender Dunkelheit, Schneefall und zunehmender Kälte rutschiger und glatter wurde. Gottseidank kamen alle Wanderer wohlbehalten an ihr Ziel in Hörstein.

27.000 Schritte hat die Gesundheits-App an diesem Wandertag für uns gezählt, ein ordentliches Ergebnis, dass wir Anfang kommenden Jahres gern wiederholen. Am liebsten dann bei Sonnenschein. Schön war’s aber allemal und ein kleines Abenteuer dazu.

Regenschirmparade bei der Winterwanderung des MV Hörstein

 

Anbei einige Eindrücke der Wanderung:

08.11.2025 – Die Weinprobe mit Musik 2025

Weinprobe mit Musik des MV Hörstein: Ausgelassene Stimmung und ein neuer Ehrenvorstand

Deutlich mehr als die zugelassenen 168 Plätze hätte der Musikverein Hörstein bei seiner Weinprobe mit Musik in diesem Jahr vergeben können. Die Veranstaltung mit der einzigartigen Kombination aus Weinvorstellung, Weinverkostung, Witz und Musik ist längst eine Institution in Hörstein und hat sich weit über die Ortsgrenzen hinaus herumgesprochen. Erneut gab es 8 Weine zu verkosten, drei aus Hörstein, zwei aus Wasserlos, einen aus Michelbach, eine vom staatlichen Hofkeller Würzburg und einen traditionell vom befreundeten Rheingauer Weingut, das der Veranstaltung wie manch lokaler Winzer seit Anbeginn 2008 die Treue hält. Beschwingt musizierte die Kapelle zum Vesperteller und Schoppenwein, ehe die eigentliche Weinprobe begann. Neben den bekannten und bewährten Rebsorten wie Müller-Thurgau und Riesling, standen auch etwas seltener kredenzte Weine wie Scheurebe und Schwarzriesling auf der Agenda, dazu ein „Mystique Blanc“ der örtlichen Winzergenossen. Die meisten Weine wurden von den Winzern selbst oder Vertreterinnen vorgestellt, ansonsten von Moderator Thomas Heilos, der wie er verriet, durch diese „Aufgabe“ erst in den letzten Jahren seine Liebe zu deutschen Weinen entdeckt hat. Unverzichtbar für die Veranstaltung war erneut Rainer Witthaut: Der Mann für die Vorstellung der Musikstücke, Anekdoten ganz knapp oberhalb der Gürtellinie und Trinksprüche schaffte es erneut, auch bei steigender Ausgelassenheit und Redefreude im Publikum immer wieder für die notwendige Aufmerksamkeit zu sorgen.

Ein Highlight gab es bereits im ersten Teil der Weinprobe: Zum Zwecke der Geheimhaltung im internen offiziellen Programmablauf „getarnt“, wurde „das Gesicht des MV Hörstein“, Burkhard Nimbler, unter dem Programmpunkt „Sonderverlosung“ zum Ehrenvorstand ernannt. Die Überraschung gelang, und die Ehrung ist zweifelsohne hochverdient: Sein Nachfolger Luis Bahlke trug die beeindruckende Liste an Ehrenämtern vor, die Burkhard neben 18 Jahren als 1. Vorsitzender von 1974 bis heute innehatte. Standing Ovations und langanhaltender Beifall waren der Lohn.

Auch nachdem der letzte Wein verkostet war, ging es in der Schulturnhalle Hörstein in bester Stimmung weiter. Erst weit nach 23:00 Uhr durfte die tapfere Kapelle von der Bühne – nachdem Teile des Publikums zum abschließenden „Hörsteiner Marsch“ erstmals eine Polonaise gestartet hatten.

Im Rahmen der Weinprobe mit Musik wurde Burkhard Nimbler (Mitte) zum Ehrenvorstand des MV Hörstein ernannt (links: 1. Vorsitzender Luis Bahlke; rechts: 2.Vorsitzender Thomas Schuhmacher)

Anbei einige Impressionen des sehr geselligen Abends:

20.03.2025 – Ehrungen beim Osterkonzert

Vier bestandenen Jungmusiker-Leistungsabzeichen beim MV Hörstein

Auch in diesem Jahr nutzte der Musikverein Hörstein den festlichen Rahmen des Jahreskonzerts, um seine Musikerinnen und Musiker zu ehren.

Im Vordergrund stand dabei eindeutig der Nachwuchs. So konnten Mike Betzel (Tuba), Linda Kalnisch (Querflöte) und Cord Rolker (Waldhorn, von links nach rechts im Bild) vom Vorsitzenden des Blasmusikvorspessarts, Stephan Noll, stolz die Urkunde und Nadel für das mit Bravour bestandene Jungmusiker-Leistungsabzeichen in Bronze entgegennehmen. Alle drei sind mit Ihrer musikalischen Klasse und jugendlichen Dynamik unverzichtbare Bestandteile des Orchesters. Dies gilt natürlich auch für Felix Wenzel, der am Schlagwerk bereits das Jungmusikerleistungsabzeichen in Silber abgelegt hat. Zwar kein Jungmusiker mehr, aber als Dirigent der Jugendkooperation Hörstein-Alzenau sowie als Percussions-Allrounder definitiv jung geblieben ist Thomas Telkemeier: Er wurde für 25 Jahre aktives Musizieren geehrt.

Der Musikverein Hörstein gratuliert und freut sich auf das weitere „gemeinsame Musik machen“!

Ehrungen beim Musikverein Hörstein: Vier mal Nachwuchs und einmal ein Vierteljahrhundert

16.03.2025 – Der Endspurt vom Proben-Wochenende (Poppenhausen, Rhön)

MV Hörstein im Endspurt auf das Konzert am Ostersonntag

Fröhliche Hörsteiner Musiker bei der Konzertvorbereitung

Mit viel Leidenschaft und Herzblut bereitet sich der Musikverein Hörstein auch dieses Jahr auf sein Osterkonzert vor (20.4., 19:00 Uhr in der Räuschberghalle). Als ideales Refugium für fokussiertes Proben erwies sich einmal mehr das abgeschiedene Poppenhausen-Rodholz in der Rhön. Konzentriert wurde nicht nur an den „heiklen Stellen“ gearbeitet, sondern unter den wachsamen Augen und Ohren von Dirigent Markus Wissel an der Intonation gefeilt sowie einfach schön und gut gemeinsam musiziert!

Zur Vorbereitung des Konzertprogramms gehörte in diesem Jahr auch das Einstudieren von effektvollem Fingerschnipsen, dem richtigen Grummeln von Alpträumen oder die Choreographie für die Zugabe (falls denn das Publikum eine möchte). Daneben war das Probenwochenende aber einmal mehr ein herrliches geselliges Beisammensein mit guten Gesprächen, Karten- und Würfelspielen, sehr kurzen und kleineren Wanderungen, Whiskey-Tasting und vielem mehr.

Fazit: Ein rundum gelungenes Wochenende, die Vorfreude auf das Osterkonzert steigt!


11.01.2025 – Winterwanderung (Hahnenkamm)

Um es vorwegzunehmen: Die Wintersonne hat alle Erwartungen unserer Winterwanderung übertroffen.

Treffpunkt in diesem Jahr für die Wanderlustigen des Musikvereins Hörstein war  die Schulturnhalle Hörstein. Um zehn Uhr sollte es „aufi“ gehen und zwar auf den Hahnenkamm zum beliebten Berggasthof. In gut zwei Stunden wurde das Ziel erreicht. Los ging es bei strahlendem Sonnenschein und teilweise noch Schneeflächen an geschützten Stellen im Wald und auf den Feldern. Ein herrliches Panorama! Kalt und sonnig war es, also das ideale Wanderwetter. Von Wasserlos her kommend stießen dann noch weitere Wanderer zur Wandergesellschaft, sodass wir mit insgesamt 25 Personen weiter gingen.

Auf halber Strecke wurde Rast gemacht. Bei Glühwein und anderen Getränken konnte man sich auf- und erwärmen, hervorragende Plätzchen knabbern und die Beine ausruhen lassen. Kurz nach der Pause gab es wieder einen Genussmoment, dieses mal die Aussicht über das Tal bis nach Gunzenbach.

Das letzte Stück zum Hahnenkamm war recht steil und anstrengend – alle Wanderer freuten sich auf Wärme, die Getränke und das Essen. Dieses füllte die hungrigen Mägen, als Stärkung für den Abstieg wurden nach dem Essen die schon traditionsreichen Schnäpse gereicht. Beim Rückweg meinte es die Sonne immer noch gut, das Wandern an frischer Luft war einfach eine Wohltat. Noch einmal gab es eine kurze Rast zur Erfrischung von Geist und Körper. Danach ging es weiter, mit Sonnenuntergang setzte sich die Kälte des Tages durch, unsere Schritte wurden schneller. Jeder freute sich auf sein warmes Zuhause am Ende eines Wandertages, der einfach Klasse war.

 

01.01.2025 – Neujahrsempfang Stadt Alzenau

Der Musikverein sagt Prost Neujahr! und wünscht allen einen guten Start ins musikalische 2025!

Die Kapelle begann am 01.01.25 sogleich mit der musikalischen Umrahmung des Neujahrsempfangs der Stadt Alzenau in der Prischosshalle mit etwa 600 Besuchern und legte somit einen perfekten Start ins neue Jahr hin.

Natürlich passend zum Neustart in den neu angeschafften Westen im schickeren und moderneren Look.

Wir freuen uns auf ein erfolgreiches kommendes Jahr gefüllt mit zahlreichen Festen, Feiern und natürlich Zuhörern, die wir mit der Kapelle bereichern und begeistern dürfen. Allen voran unser jährliches Osterkonzert und die Weinprobe mit Musik.

 

14.12.2024 – Weihnachtsfeier (Da Biagio)

Weihnachtsstimmung beim Musikverein Hörstein

Am Vorabend des dritten Advents hatte der Musikverein Hörstein alle Mitglieder, Musikerinnen und Musiker sowie die fleißigen Helfer des vergangenen Jahrs zu seiner Weihnachtsfeier geladen. Gastgeber war dieses Mal die örtliche Pizzeria, in der es an diesem Abend schon bald sehr weihnachtlich zuging: Dafür sorgten nicht nur Bernd Drapal (Trompete) und Burkhard Nimbler (Klarinette) mit dem Vortrag entsprechenden Liedguts, sondern auch die Lesung einer „bayrischen Weihnachtsgeschichte“ und vor allem das Christkind: Dieses vertrat den um diese Jahreszeit traditionell sehr gestressten Nikolaus hervorragend und wusste von vielen Aktivitäten des Vereins, sei es auf den Bühnen und Festen der Region, aber auch „hinter den Kulissen“.

Der MV Hörstein ehrte seine langjährigen Mitglieder, (v.l.n.r.): 2. Vorsitzender Luis Bahlke, Lisa Grebner, Daniela Telkemeier, Elvira Noll, Marianne Glaser, 1. Vorsitzender Burkhard Nimbler, Bernd Drapal

Erneut konnte der Verein zahlreiche Mitglieder für langjährige Treue ehren, diese wurden alle verlesen und erhalten selbstredend ihre persönliche Urkunde. Einige der Geehrten waren erfreulicherweise auch anwesend, namentlich Lisa Grebner, Daniela Telkemeier (25 Jahre Mitgliedschaft), Bernd Drapal, Marianne Glaser sowie Elvira Noll (50 Jahre).

Schließlich gab es noch einiges zu gewinnen: Das Gewicht eines Schinkens galt es zu erraten und bei der Tombola war mit Flüssigem, Kuschligem oder Dekorativem für jeden was dabei, auch wenn natürlich nicht alle zu den glücklichen Gewinnern zählen konnten.

Am Ende des offiziellen Programms bedankte sich der erste Vorsitzende Burkhard Nimbler nochmals bei allen Unterstützern für das abgelaufene Jahr und wies gleich auf das erste Gemeinschaftserlebnis im kommenden Jahr hin: Die Winterwanderung auf den Hahnenkamm (Samstag, 11.1., Treffpunkt 10:00 Uhr bei der Anlage des Kleintierzuchtvereins).

Danach ließ man den Abend noch bei guten Gesprächen in gemütlicher Runde ausklingen.

 

 

15.09.2024 – Wetterdienst, Zeitreise und Äppelwoi (Tagesausflug nach Offenbach und Frankfurt)

Der Musikverein Hörstein war zu Gast beim deutschen Wetterdienst in Offenbach

Es gibt Tage, da läuft es einfach besser als gedacht: Auf angenehme Temperaturen und etwas Sonne hatte man ja gehofft, schließlich war man am Vormittag beim deutschen Wetterdienst zu Besuch. Aber Busse und Bahnen, die von der Abfahrt am Morgen bis zur Rückkehr am Abend fast auf die Minute pünktlich sind, erlebt man bekanntlich nicht immer.

Das erste Ziel der 26-Personen starken Gruppe war der deutsche Wetterdienst in Offenbach. Mit seinem Posaunisten Thomas Schuhmacher, der dort seine Brötchen verdient, hat der Verein glücklicherweise einen echten „Insider“ in den Reihen und konnte somit hinter die Kulissen der Behörde schauen. Nach einem spannenden aber teilweise auch nachdenklichen Einführungsvortrag, der verdeutlichte, dass die Aufgabe des Wetterdienstes nicht nur im „kurzfristigen Vorhersagen“ besteht, sondern auch im langfristigen Beobachten z.B. des menschengemachten Klimawandels und der daraus abzuleitenden Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung, hatten wir die Gelegenheit den beeindruckenden Großrechner zu bestaunen. Anschließend durften wir sogar den diensthabenden Meteorologinnen buchstäblich über die Schulter schauen und Fragen zu Ihrem Arbeitsalltag stellen.

Vom Wetter von heute und morgen ging es nun an den Frankfurter Römer in die Vergangenheit: Im „Time Ride“ tauchten wir mit Hilfe von „Virtual Reality“ ins ausgehende 19. Jahrhundert ein. Die virtuelle Kutschfahrt ging bis zum heutigen Hauptbahnhof, wo damals das Messegelände war. Hier wurden wir Zeuge des erstmals eingesetzten Wechselstroms. Wieder in der Gegenwart nutzen wir das sonnige Wetter zum Bummeln oder einem Gläschen Wein bei der auf dem Paulsplatz stattfindenden „Elsässer Woche“.

Nun war es nur noch ein kleiner Spaziergang nach Alt-Sachsenhausen, wo uns die legendäre „Frau Rauscher“ erwartete. In der gleichnamigen Kneipe ließen wir bei Apfelwein und sonstigen Genüssen Bembel und Gläser erklingen, um uns dann gestärkt, erfrischt und beschwingt in Richtung Bahnhof Frankfurt-Süd aufzumachen, von wo uns die Bahn (wie bereits erwähnt) pünktlich nach Hause brachte.

 

Anbei einige Impressionen das Ausflugs:

30.06.2024 – Serenade im Messmerpark Alzenau

Kooperationskonzert im Maximilian-Kolbe Haus Alzenau

Doppelt hält besser!

Nachdem die Serenade im Meßmerpark Alzenau im Zeichen der musikalischen Kooperation des Musikverein Hörstein und der Kolping Kapelle Alzenau leider dem regnerischen Wetter zum Opfer gefallen war, freuten wir uns am 30.06. sehr, dass die Pfarrei Alzenau es uns möglich machte unser Konzert gut überdacht im Maximilian-Kolbe Haus spielen zu können.

Hier spielten wir nach dem vergangenen Konzert im Schöntalpark Aschaffenburg nun auch für heimisches Publikum auf. Ebenfalls unter der Leitung der beiden Dirigenten Markus Wissel und Christophe Szykulla konnten wir unser Programm nochmals zum Besten geben und freuten uns trotz der kurzfristigen Verlegung des Veranstaltungsortes und des Regens über fleißigen Applaus der Zuhörer.

Zuvor begeisterten die verschiedenen Jugendgruppen unserer Vereine, die auch im Rahmen der Kooperation proben und spielen, mit verschiedensten Stücken. Unter der Anleitung des Jugenddirigenten Thommy Telkemeier, der gleich das Publikum beim Klatschen und Stampfen mit einspannte, konnten die Jugendlichen ihr Können unter Beweis stellen, was sie auch mit Bravour taten.

02.06.2024 – Schöntalkonzert

Kooperation MV Hörstein und Kolpingkapelle Alzenau spielte im Schöntal auf

Ein bisschen Sorge hatten die Musikerinnen und Musiker des MV Hörstein und der Kolpingkapelle Alzenau schon, dass das anhaltende Regenwetter dem geplanten gemeinsamen Konzert im Park Schöntal einen Strich durch die Rechnung machen würde, aber gerade noch rechtzeitig kam zwar nicht die Sonne, aber doch ein beständig trockener Sonntagsmorgenhimmel zum Vorschein.

Hörsteiner und Alzenauer Musikanten beim gemeinsamen Konzert im Park Schöntal

Und so konnte Markus Wissel, seines Zeichens Dirigent des MV Hörstein, die Matinee mit dem Marsch „Abel Tasman“ eröffnen. Warm ums Herz wurde den in Anbetracht der Wetterlage erfreulich zahlreich erschienenen Zuhörern gleich mit der „Kuschelpolka“ und den berührenden Titeln der „Comedian Harmonists“.  Den Dirigentenstab übernahm danach zunächst der musikalische Leiter der Kolpingkapelle Alzenau, Christophe Szykulla, um das Kooperationsorchester passend zum Titel gekonnt-lässig durch die „Golden Hits“ des legendären Bandleaders James Last zu führen. U.a. für die Gänsehautballade „Sound of Silence“ übernahm dann wieder Markus Wissel, ehe zum Schlussakkord unter Christope Szykulla das Kooperationsorchester auch sein Gesangstalent unter Beweis stellte: „Ein Leben lang, an deiner Seite, bringst mich zum träumen, lässt mich niemals allein, möcht all die Zeit, dich nie verlieren, was für ein Glück, das mich umgibt, ist Musik“ heißt es zurecht im Titel „Ein Leben lang.“

So sind die Musikerinnen und Musiker des MV Hörstein und der Kolpingkapelle  – neben diversen „separaten“ Auftritten – mit diesem gemeinsam erarbeiteten Programm in diesem Jahr noch einmal zu hören: Am Sonntag, dem 30.6., um 18:00 Uhr zur Serenade im Meßmerpark Alzenau.

31.03.2024 – Ehrungen beim Osterkonzert

Ehrungen für großartige Musikerinnen und Musiker beim Osterkonzert des MV Hörstein

Einen Abend mit wunderbarer Blasmusik erlebten fast 300 Besucher am Ostersonntag in der Räuschberghalle. Hierfür benötigt es neben einem Dirigenten, der den Takt vorgibt, einer Vorstandschaft, die alles plant und vielen Helfern im Hintergrund natürlich vor allem eines: Musikerinnen und Musiker, die Ihrem Verein viele Jahre die Treue halten, „durch dick und dünn gehen“ und mit Herzblut musizieren, sei es bei „umjubelten“ Auftritten wie beim Konzert am Ostersonntag und der „Weinprobe mit Musik“ im November aber auch bei Geburtstagsständchen im Dezember bei Minusgraden.

V.l.n.r.: 1.Vorsitzender Burkhard Nimbler; die Geehrten: Bernd Drapal, Lisa Grebner, Daniela Telkemeier, Marianne Glaser; Frank Geibig für den Blasmusikverband Vorspessart, 2. Vorsitzender Luis Bahlke

Gleich vier solcher „Exemplare“ durfte der Musikverein Hörstein nun würdigen: Daniela Telkemeier spielt seit 25 Jahren Trompete und Flügelhorn. Ebenfalls ein Vierteljahrhundert aktiv ist Lisa Grebner an der Klarinette. Sie ist darüber hinaus für den Verein auch als 2.Vorsitzende sowie in der Jugendleitung unverzichtbar. Zwei „echte Urgesteine“ feierten mit fünfzig aktiven Jahren ihr goldenes Jubiläum: Marianne Glaser ist ebenso Klarinettistin, und – nachdem Sie viele Jahre in der Vorstandschaft aktiv war – durch viel Präsenz bei Konzerten und Aktivitäten der Nachbarvereine quasi eine „Botschafterin des Vereins“. Bernd Drapal schließlich ist der unbestrittene „Kapitän“ des Trompeten- und Flügelhornregisters: Im Zweifelsfall gibt er den Spielrhythmus an, kann er mal nicht auf dem Feld sein, merken das alle.

Der 2.Vorsitzende des Blasmusikverbands Vorspessart Frank Geibig würdigte die Leistung der vier und übergab die Ehrung. Der Musikverein Hörstein hofft sehr, noch viele Jahre auf diese Stützen bauen zu können!