2003 – Das Jahr

Beim Wertungsspielen in Großwelzheim konnte das Orchester unter der Leitung von Bernd Drapal in der Unterstufe die beste Note erzielen.

Als musikalischer Höhepunkt in diesem Jahr galt das ”Festival der Blasmusik” in Aschaffenburg zum 50-jährigen Bestehen des “Blasmusikverbandes Vorspessart”.
Der Musikverein Hörstein gab ein zweistündiges Standkonzert vor der Sandkirche. Den Abschluss dieses Jubiläums bildete ein Orchester aus mehreren hundert Musikern.

Nach dem Rücktritt von Bernd Drapal stand Vizedirigent Burkhard Nimbler dankenswerterweise wieder zur Verfügung, bis im November 2003 mit Thomas Schoder aus Wachenbuchen ein neuer Dirigent für das Stammorchester verpflichtet wurde.

 

2002 – Das Jahr

Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Partnerschaft Pfaffstätten-Hörstein im Jahre 2002, unternahm man einen Freundschaftsbesuch nach Pfaffstätten. Diese drei Tage haben die Kameradschaft der Musiker entscheidend geprägt und das “WIR-GEFÜHL” gestärkt.

Im Oktober gründete sich eine neue Jugendkapelle aus zehn Jungmusikern unter der Leitung von Burkhard Nimbler.

 

2001 – Das Jahr

Im Januar 2001 übernahm  Musikkollege Bernd Drapal, der die Prüfung zum Dirigenten abgelegt hatte, die musikalische Leitung des Orchesters und versuchte, das Orchester wieder auf Erfolgskurs zu bringen.

In der Jahreshauptversammlung wurde Bernd Klenner zum Vorsitzenden gewählt.

Im September lud der Nachwuchsbereich zu einem Schnuppertag für Kinder ein, dem der Start einer neuen Ausbildungscampagne, beginnend mit einem Orff-Kurs für Kinder im Vorschulalter folgte.

 

2000 – Das Jahr

In dieser krisenreichen Zeit fiel es dem Dirigenten Ralf Geiß immer schwerer, die Musiker zu motivieren, so dass sich immer mehr Aktive aus dem Orchester zurückzogen. Dies führte dazu, dass Ralf Geiß zum Ende des Jahres 2000 seine Tätigkeit als Dirigent niedergelegte.

Seit dem 31. Dezember 2000 ist der Musikverein über www.mv-hoerstein.de im Internet präsent.

 

1999 – Das Jahr

Zum Glück gab es aber einige Musikerinnen, Musiker und Mitglieder, die “ihren” Verein trotz gravierender Schwierigkeiten, nicht einfach so aufgeben wollten und  nach Lösungen suchten. Schließlich kam man überein, die Arbeit in der Vereinsführung auf mehrere Personen zu übertragen, was man in einer neuen Versammlung durch eine Satzungsänderung beschloss.

So wurde Günther Heßberger zum Vorsitzenden und ihm zur Seite fünf Bereichsleiter für Finanzen, Musik, Nachwuchsarbeit, Veranstaltungen und Verwaltung gewählt.

 

1998 – Das Jahr

In der Jahreshauptversammlung 1998 wurde keine neue Vereinsführung gefunden, so dass der Verein führungslos da stand. Auch in einer für einige Wochen später anberaumten zweiten Hauptversammlung, in der, genau wie bei der ersten, ein Großteil der Mitglieder, sowohl aktive als auch passive, durch Abwesenheit glänzte, konnte keine neue Vereinsführung gefunden werden.

Das Ende des Vereins war für viele nur noch Formsache.

 

1997 – Das Jahr

Unter seiner musikalischen Leitung fanden Dank seiner Geduld und trotz teilweise minimal besuchter Proben ab dem Jahre 1997 wieder in gewohnter Weise Konzerte statt.

Nach Arbeitseinsätzen und Selbstausbau im Dachgeschoss des neuen Pfarrheims St. Martin hat der Musikverein seit dem Frühjahr 1997 endliche wieder einen festen Probenraum gefunden, in dem nicht nur die wöchentlichen Musikproben, sondern auch die Ausbildung der Schüler stattfinden können.

 

1996 – Das Jahr

Leider war es nicht möglich im Jahre 1996 ein Konzert zur Aufführung zu bringen. In der Zeit während der Suche nach einem geeigneten Dirigenten ging auch das Interesse vieler Musiker am Verein zurück und die Probenbesuche wurden weniger.

Im Herbst 1996 konnte dann Ralf Geiß aus Gründau-Lieblos als neuer Dirigent gewonnen werden.

 

1995 – Das Jahr

Am 27. und 28. Mai 1995 feierte der Musikverein 1955 Hörstein e.V. sein 40jähriges Jubiläumsfest in der prächtig geschmückten Räuschberghalle.

Am Samstag abend zogen acht Musikvereine mit Marschmusik durch die Straßen zur Räuschberghalle. Hier fand dann ein Freundschaftsspielen der Gastkapellen statt. Im Anschluss spielten die Greußenheimer Musikanten zum Tanz auf. Mit den Musikfreunden aus Greußenheim (bei Würzburg) besteht eine jahrelange Freundschaft. So wurde schon des Öfteren zu deren Starkbierabstich zum Tanz aufgespielt.

Am Sonntag früh wurde nach einer Kirchenparade ein Festgottesdienst in der Pfarrkirche gefeiert. Zum Frühschoppen und am Nachmittag kamen 9 befreundete Musikvereine zu einem Sternmarsch und gaben ein Gastspiel in der Räuschberghalle. Auch die Kinder kamen hier voll auf ihre Kosten. Unter professioneller Leitung gab es Kinderschminken, Taschen bemalen und vieles mehr.

Unsere Nachwuchsmusiker übernahmen die musikalische Umrahmung zahlreicher Ehrungen.
Günther Heßberger, der 13 Jahre als 1. Vorsitzender und weitere 14 Jahre in der Vorstandschaft fungierte, wurde aufgrund seiner Verdienste zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Des weiteren konnten 20 Gründungsmitglieder für 40jährige Vereinstreue und 9 Mitglieder für 25jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet werden.
Besonders freuten wir uns über eine Delegation aus unserer Partnergemeinde Pfaffstätten, die uns mit der Gratulation 2 Notensätze ihrer Komponisten Anton Hofmann und Johann Österreicher überreichten.

1994 – Das Jahr

Beim Verbandswertungsspielen 1994 wurden in der Mittelstufe ebenfalls wieder höchste Erfolge erzielt.

Im Spätherbst 1994 erhielten die Musiker dann eine schlimme Nachricht. Dirigent Rupert Naumann musste zu seinem eigenen Bedauern seine Tätigkeit als Dirigent beim Musikverein Hörstein aus beruflichen Gründen nach dem Osterkonzert 1995 aufgeben. Dies brachte den Verein in eine schwierige Situation. Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger war schwieriger und vor allem langwieriger als man gedacht hatte. Zum Glück konnte unser Musikfreund Burkhard Nimbler in dieser dirigentenlosen Zeit die Probenarbeit durchführen und die Kapelle bei Auftritten leiten.

 

1993 – Das Jahr

1993 fand aus dem gleichen Grund dann eine Fahrt nach Henningsdorf statt, um die in Spanien begonnene Freundschaft zu vertiefen.

Als Höhepunkt der geselligen Seite in unserem Vereinsleben ist hier das einmalige Fußballspiel Musikerfrauen gegen Musikermänner erwähnenswert, bei dem sich unser Dirigent Rupert Naumann als Schiedsrichter zur Verfügung stellte. Eine besonders nette Geste bei der Mannschaftsgegenüberstellung war, dass jeder Spieler seiner „Gegenfrau“ eine Rose überreichte. Trotz aller Anstrengungen der Frauen unterlagen sie hier ausnahmsweise den Männern. Über das Ergebnis schweigen wir hier lieber.

 

1992 – Das Jahr

Am Osterkonzert 1992 ging eine einmalige Ausbilderaera zu Ende. Ludwig Lotz, der 30 Jahre lang erfolgreich die Klarinettenschüler ausbildete, wurde gebührend verabschiedet.

Durch die Motivation und zielgerichtete Arbeit des Dirigenten Rupert Naumann erreichte das Orchester beim Verbandswertungsspielen in der Mittelstufe die höchste zu vergebende Note.

1992 besuchte das Orchester unsere Partnergemeinde Pfaffstätten, um auch außerhalb des Großheurigen die dortigen Musikern wieder mal zu treffen und Freundschaften zu knüpfen.

 

1991 – Das Jahr

Unter Burkhard Nimbler‘s Führung wurde die Reihe der mehrtägigen Orchesterausflüge fortgesetzt. 1991 fuhren die Orchestermitglieder mit Partner nach Calella an der Costa del Maresme in Spanien zum „VII. Festival Juvenil international“, einem internationalen Jugendtreffen mit Sport, Spiel und Musik. Außer dem Musikverein Hörstein war auch der Musikverein Henningsdorf (bei Berlin) verpflichtet, die Veranstaltungen musikalisch zu umrahmen. Ein Besuch der Stadt Barcelona, des Klosters Montserrat sowie des Meereszoos Marineland mit seiner Delphinshow und selbstverständlich die Badefreuden am Sandstrand von Calella rundeten diese Reise ab. Hierbei wurden Kontakte zum Musikverein Heningsdorf geknüpft.

Seit 1991 bereitet sich das Orchester mit einem zusätzlichen Probenwochenende auf das Osterkonzert vor. Diese fanden bisher fast ausschließlich im Schullandheim in Hobbach statt. Neben intensivster Probenarbeit kommt aber auch die Geselligkeit und Kameradschaft nicht zu kurz.

 Probenwochenendefarb

Allein der Arbeit des Dirigenten Rupert Naumann war es zu verdanken dass das Orchester beim Verbandswertungsspielen 1991 in der Mittelstufe höchste Erfolge erzielte.

 

1990 – Das Jahr

Das Osterkonzert 1990 stand erstmals unter seiner Leitung. Es war gleichzeitig das Jubiläumskonzert zum 35-jährigen Bestehen des Vereins. Das Jubiläumsfest selbst wurde vom 22. bis 24. Juni in der Räuschberghalle gefeiert. Am Festsonntag fand zusätzlich das von allen Kapellen der Stadt Alzenau ins Leben gerufene jährliche Stadt-Musikertreffen statt.

Bei der Jahreshauptversammlung 1990 stellte sich Günther Heßberger nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung. Es konnte aber mit Burkhard Nimbler ein Nachfolger im Amt des 1. Vorsitzenden gefunden werden.

 

1989 – Das Jahr

Kurt Ritter hatte es in den 26 Jahren seiner Tätigkeit als Dirigent verstanden, das Orchester zu einem ”lebendigen” Klangkörper zu formen und sein Ansehen in Bezug auf Leistung und Auftritt zu festigen. Auch die Teilnahme an Wertungsspielen des Blasmusikverbandes Vorspessart spornte das Orchester immer wieder zu neuen Leistungen an, so dass immer beachtliche Erfolge erzielt wurden. Mit “Nachwuchs aus den eigenen Reihen” konnte, durch eine kontinuierliche gute Jugendarbeit, die Kapelle als Orchester mit 45 Musikern auftreten. Kurt Ritter übergab nach dem Osterkonzert 1989 den Taktstock an den noch jungen Rupert Naumann aus Altenmittlau. Für seine geleistete Arbeit und sein jahrelanges erfolgreiches Wirken wurde Kurt Ritter zum Ehrendirigenten ernannt.

Mit Begeisterung und Schwung setzte Rupert Naumann die Aufbauarbeit seines Vorgängers fort.

 

1983 – Das Jahr

Vom 3. bis 6. Juni 1983 richtete der Verein das Bezirksmusikfest für den Bezirk Alzenau im Blasmusikverband Vorspessart aus.

Zu den jährlich wiederkehrenden Veranstaltungen zählt auch ein “Grillfest mit Blasmusik”, heute “Dämmerschoppen”. Im Schein bunter Lichterketten bieten die Musiker unter freiem Himmel ein buntes Programm bei Bier, Wein und Grillspezialitäten.