Presseberichte des Musikvereins

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»Buntes« im musikalischen Osternest

Konzert: Hörsteiner Musikverein zum 30. Mal am Ostersonntag in der Räuschberghalle - Ausnahmsweise ohne Jugend

Alzenau-Hörstein

Zum 30. Mal hatte der Musikverein Hörstein zu seinem traditionellen Osterkonzert in die Räuschberghalle eingeladen. Unter der bewährten Leitung von Burkhard Nimbler präsentierte sich das Orchester in guter Spiellaune und hielt ein buntes Programm im musikalischen Osternest bereit, das die Gäste über zweieinhalb Stunden lang unterhielt. Die Moderation hatte in diesem Jahr Peter Hochstein übernommen.

Foto: Doris Huhn

Der Vizepräsident des Blasmusikverbandes Vorspessart, Frank Geibig (links), zeichnete (weiter von links) Alina Vanluchene und Lea Fuchs mit dem Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze sowie Jonathan Brandt mit der silbernen Auszeichnung aus. Vorsitzender Bernd Klenner (rechts) freut sich über die Erfolge der Hörsteiner Jugend. Colin Wawrik, der wegen Urlaub fehlte, erhält Urkunde und Nadel in Bronze nachgereicht.

Der Auftritt des Jugendorchesters fiel in diesem Jahr aus. Doch Frank Geibig, Vizepräsident des Blasmusikverbandes Vorspessart, der an diesem Abend in Doppelfunktion anwesend war, versprach als neuer Leiter des Jugendorchesters, dass sich der Hörsteiner Nachwuchs am Osterkonzert 2012 auf der Bühne beteiligen wird

Mit Schwung und guter Laune

Los legte das Stammorchester mit Ton Verhiels Hymne »Präludium Marziale«, einem Stück, das sich für einen festlichen Einstieg hervorragend eignet. Westernflair wehte durch die Halle, als James Barnes »Appalachian Overture« erklang. Mit Schwung und in bester musikalischer Laune spielten sich die Hörsteiner durch die mal schnellen, mal langsamen Passagen, die eine Bergkette an der Ostküste Amerikas beschreiben.

In schillernden Klangfarben nahm das Orchester seine Zuhörer mit auf einen Stadtrundgang. Luigi di Ghisallos »Stockholm Waterfestival« erzählte abwechslungsreich vom Kriegsschiff Wasa oder dem Besuch im Vergnügungspark Tivoli. Eingerahmt von den rasanten Klängen des Säbeltanzes konnte das Publikum danach beliebte und bekannte russische Melodien genießen, die schon 1985 im Programm des Osterkonzerts erklangen. Bei Hans Kolditz' »Wo die Wolga fließt« spielte der Musikverein auf Zack und »Das einsame Glöckchen« oder die »Schiwago-Melodie« waren einfach zum »Reinknien« schön. Fünf Variationen des religiösen Liedes »Kumbayah« hat Kees Vlak komponiert und hier war von Walzer-, Glenn Miller- oder Rock-Varianten wirklich alles dabei. Marianne Glaser setzte mit ihrem Klarinettensolo ein echtes Highlight.

Mit der Filmmusik aus Rocky oder »Nights in White Satin« stiegen die Hörsteiner nach der Pause mit einem Medley aus Rock-Klassikern in den zweiten Teil ein. Mitreißend musiziert war das Andrew-Lloyd-Webber-Porträt, bei dem der Starlight Express durch die Halle sauste, das Phantom der Oper seine Maske zeigte und die Katze Grizabella mit den Instrumenten um die Wette schnurrte (starke Soli von Trompeter Bernd Drapal und Saxofonist Jürgen Weidinger).

Frisch und frech klang der Sound des Musikvereins in »The Best of Phil Collins«, während die »Beach Boys Golden Hits« Erinnerungen an Flower Power Zeiten aufkommen ließen und vom Publikum besonders begeistert beklatscht wurden.

Stücke im Eiltempo erraten

Im lustigen Medley »Cartoon Highlights« kamen Wickie, Pinocchio oder Paulchen Panther an die Reihe. Und wie letzterer konnte man fragen »Wer hat an der Uhr gedreht?«, denn mit dem »Instant Concert«, das bereits 1990 gut ankam, stand das letzte offizielle Werk auf dem Programm. Im Schnelldurchlauf galt es hier unzählige Stücke zu erraten. Wer das schaffte, konnte zwei Karten für die Musikalische Weinprobe am 5. November gewinnen.

Als Zugabe bekamen die Gäste noch das Gute-Laune-Stück »Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten« auf die Ohren, sowie den Konzertmarsch »Treue« von Heribert Raich. Wenn der Hörsteiner Musikverein seinen Weg so weiter geht wie bisher, wird ihm das Publikum sicher auch beim nächsten Osterkonzert die Treue halten.

Foto: Doris Huhn

Unter der Leitung von Burkhard Nimbler präsentierte der Musikverein Hörstein zum 30. Mal ein Osterkonzert in der Räuschberghalle, das für jeden Geschmack etwas bot.

Erscheinungsdatum: 26.04.2011

Copyright: © 1996-2008 Verlag und Druckerei Main-Echo GmbH & Co. KG

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Artikel des Main-Echo von der JHV

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Vorstandsduo Bernd Klenner / Marianne Glaser wiedergewählt.

Originaltext MVH

Alzenau-Hörstein

In der Jahreshauptversammlung des Musikvereins Hörstein am 11. Februar 2011 blickte der Vorsitzende Bernd Klenner in seinem Rechenschaftsbericht auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Er erinnerte besonders an die musikalischen Höhepunkte - das Osterkonzert und die musikalische Weinprobe. Er dankte den beiden Bereichsverantwortlichen Nachwuchs, Cathérine Fecher und Lisa Grebner für die hervorragende Jugendarbeit, allen Musiker/innen, dem Dirigentin Burkhard Nimbler sowie allen Funktionären, Ausbildern, Helferinnen und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz für den Verein.
Zum 31.12.2010 gehörten dem Verein 260 Mitglieder an, die sich aus 172 fördernden Mitgliedern, 58 Aktiven und Nachwuchsmusikern sowie 30 Ehrenmitgliedern zusammensetzten.
Es werden 30 Kinder auf den verschiedenen Instrumenten ausgebildet. Dies konnten die Schülerinnen und Schüler an den beiden Vorspielnachmittagen im April und November unter Beweis stellen. Sechs Schüler/innen konnten erfolgreich die Prüfung für das Jungmusikerleistungsabzeichen "Junior" ablegen und drei das JMLA in Bronze erwerben.
Die Musiker/innen waren über 80-mal im Einsatz. Neben den wöchentlichen Proben waren dies Auftritte bei Jubiläumsfeiern, kirchlichen Anlässen, Mitgliederständchen und anderen Gelegenheiten.
Kassier Jürgen Weidinger konnte einen Überschuss in der Kasse vermelden.
Nachdem Erich Brückner einen positiven Bericht der Kassenprüfer abgegeben hatte, wurden Kassier und Vorstand von der Versammlung entlastet.
Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis:
Vorsitzender Bernd Klenner, Stellvertreterin Marianne Glaser, Bereichsleiter "Musik" Heiko Kemmerer (Vertreter Burkhard Nimbler), "Nachwuchsarbeit" Lisa Grebner (Kerstin Englert) "Veranstaltungen" Peter Hochstein (Joachim Fecher), "Finanzen" Jürgen Weidinger (Monika Weidinger) und Bereich "Verwaltung" Marianne Glaser (Sabrina Grebner). Kassenprüfer sind Erich Brückner und Hans Hartmann. Beisitzer im Vereinsausschuss sind Rita Grimm und Helmar Kühnl. Notenwartinnen sind Sabrina Grebner und Kerstin Englert.
Bernd Klenner erklärte, dass der Musikverein nach wie vor auf der Suche nach einem "Vereinsfotografen" sind. Es wäre schön, wenn sich jemand bereit erklären würde, bei allen Veranstaltungen und Auftritten der Orchester Fotos zu machen, die wir dann auf unserer Homepage veröffentlichen können.

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Alte Kameraden im neuen Gewand

Osterkonzert: Musikverein Hörstein unterhält mit Burkhard Nimbler und guten Ideen in der Räuschberghalle

Mit Burkhard Nimbler unterhielt der Musikverein Hörstein beim Osterkonzert in der Räuschberghalle unter dem Motto: »Von Himmelsstürmern und wahren Legenden«. Der Präsident des Blasmusikverbandes Vorspessart, Peter Winter, war extra zum Osterkonzert nach Hörstein gekommen, um Jonathan Brandt mit dem Leistungsabzeichen in Bronze auszuzeichnen. Der 13-Jährige spielte zum ersten Mal vor Publikum im Stammorchester mit - zur Freude auch des Vorsitzenden Bernd Klenner. Fotos: Doris Huhn

Alzenau-Hörstein »Das Osterkonzert ist immer wieder eine Herausforderung und der musikalische Höhepunkt im Vereinsjahr«, begrüßte Bernd Klenner, Vorsitzender des Musikvereins Hörstein, die Gäste am Ostersonntagabend in der gut besetzten Räuschberghalle.

Für abwechslungsreiche und mit Spaß an der Musik gespielte Unterhaltung sorgten in dem rund dreistündigen Programm das Jugendorchester unter der Leitung von Rainer Witthaut, der zum zehnten Mal die Moderation übernahm, und das Stammorchester unter der bewährten Leitung von Burkhard Nimbler. Einen echten Nachwuchsboom verzeichnen die Hörsteiner Musiker. Das Jugendorchester, von Witthaut vor zweieinhalb Jahren neu gegründet, hatte mit 22 Mitgliedern genau doppelt so viele Akteure auf der Bühne wie vergangenes Jahr. Ein klangvoller Einstieg gelang mit »Zorros Theme«, dem maskierten Kämpfer für Gerechtigkeit, wie Jugendmoderatorin Katharina Stenger erläuterte. Als Gute-Laune-Potpourri wirkte »Hurra, Hurra« (Arrangement: Erwin Jahreis). Bei der Interpretation beliebter und bekannter Kinderfilmtitel schickte die Heidi Jodler um die Ecke, das Äffchen Herr Nilsson sprang über die Stuhllehnen und der feuerrote Schopf des Pumuckls lugte hinter dem Bühnenvorhang hervor - wenn man ein bisschen Fantasie hatte. Bei der Zugabe »I will follow him« aus dem Film »Sister Act« konnte sich die Jugend noch einmal so richtig austoben. »Von Himmelsstürmern und wahren Legenden« war das Programm des gut 30-köpfigen Stammorchesters überschrieben. Die Originalkomposition »Arsenal« von Jan van der Roost gab dem Musikverein vielfältige Möglichkeiten, sich zu profilieren.

Jürgen Weidinger überzeugt
Bei Steven Reinekes »Fate of the Gods« mit vielen besonderen musikalischen Momenten zwischen höchster Bedrohung bis zu sanfter Idylle glänzte Altsaxophon-Spieler Jürgen Weidinger mit einem Solo. Pavel Staneks heiter-melancholischen »Russian Waltz« zelebrierten die Hörsteiner geradezu. Die Komposition »Adebars Reise« des jungen Deutschen Markus Götz ist 2003, im Jahr der Störche, entstanden. Das Werk schildert vom meditativen Beginn bis hin zur majestätischen Ankunft in Afrika den eleganten Flug der stolzen Vögel. Ein schöner Abschluss des ersten Teils gelang mit Frank Bernaerts Hommage an Leonard Cohen, »Hallelujah«.

Lagerfeuer-Romantik
Wer sich in der Pause nicht genug erfrischt hatte, konnte dies beim Hören von »The magnificent Seven« spielend nachholen. Der pfiffige Western-Soundtrack mit dem Trompetensolo von Bernd Drapal verbreitete echte Lagerfeuer-Romantik. Vielseitigkeit bewies der Hörsteiner Musikverein mit Kees Vlaks »Colorado River«. Die Komposition widmet sich dem Verlauf des Flusses durch die USA und Mexiko. Crescendi und Decrescendi beschrieben anschaulich die Stromschnellen. Lässig-locker und echt chillig wirkte das starke Santana-Porträt im Arrangement von Giancarlo Gazzani, bei dem Jürgen Weidinger ein Super-Solo hinlegte. Erinnerungen wurden anschließend bei »Memories of the sixties« und dem Abba-Medley aus dem Musical »Mamma Mia« geweckt. Als Zugabe gab es noch eine Besonderheit: Der Marsch »Alte Kameraden« erhielt dank eines swingenden Arrangements ganz neue Perspektiven. Den festlichen Rahmen des Konzerts nutzten Verein und Verband, um dem 13-jährigen Jonathan Brandt zum Bestehen des Leistungsabzeichens in Bronze zu gratulieren. Peter Winter, Präsident des Blasmusikverbandes Vorspessart, der zunächst ein nachträgliches Geburtstagsständchen zu seinem Ehrentag am vergangenen Freitag gespielt bekam, überreichte Urkunde und Nadel.

Erscheinungsdatum 05.04.2010

Copyright: © 1996-2008 Verlag und Druckerei Main-Echo GmbH & Co. KG

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Musikverein Hörstein hielt Jahresrückblick

Vorlesung und Ehrung verdienter Mitglieder

Foto: Otto Grünewald

Alzenau-Hörstein

Die Aktiven des Musikvereins Hörstein bereiten sich dieser Tage auf ihr weihnachtliches Ständchen am kommenden Sonntag, 20. Dezember, 15.00 Uhr im Seniorenheim in der Bachstraße in Alzenau vor. Auf diesen erfreulichen Auftritt des Blasorchesters wies Vorsitzender Bernd Klenner bei der Weihnachtsfeier des Musikvereins am Samstagabend im Saal des Gasthauses „Zum Löwen“ hin.
Mit Beginn des neuen Jahres laufen dann die Probenvorbereitungen für das Osterkonzert an.
In seinem umfangreichen Rückblick hatte Klenner zuvor das Jahresgeschehen Revue passieren lassen. Der Nikolaus würdigte den Probenfleiß und die Arbeit jedes einzelnen Musikers, eine Verlosung rundete die Feier ab.
Der Vorsitzende konnte Urkunden an langjährige Mitglieder vergeben. Michael Stolzenberger, Siglinde Walter (beide 25 Jahre), Edgar Mühlhause (40) und Horst Walter (50). Das Foto zeigt bei der Ehrung – von links Vorsitzenden Bernd Klenner, Siglinde Walter und Horst Walter.

Erscheinungsdatum 17. und 19.12.2009

Copyright: © Der Heimatbote – Verlag und Druck: Heimatbote-Druckerei Peter Ostheimer

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Horst Walter ist 50 Jahre Mitglied

Foto: Otto Grünewald

Alzenau-Hörstein

Auf der Ehrungsliste des Hörsteiner Musikvereins standen bei der Weihnachtsfeier Michael Stolzenberger, Siglinde Walter (beide 25 Jahre), Edgar Mühlhause (40) und Horst Walter (50). Das Foto zeigt (v.l.) Vorsitzender Bernd Klenner, Siglinde Walter und Horst Walter.
In seinem Rückblick hatte Klenner zuvor das Jahresgeschehen beleuchtet. Der Nikolaus würdigte den Probenfleiß der Musiker, eine Verlosung rundete die Feier ab. Nächster Termin: Die Musiker spielen am Sonntag, 20. Dezember, ab 15 Uhr im Seniorenheim Alzenau. og/Foto: Grünewald

Erscheinungsdatum 15.12.2009

Copyright: © 1996-2009 Verlag und Druckerei Main-Echo GmbH & Co. KG

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„Musikalische Weinprobe“ in Hörstein erneut ein Erfolg

Foto: Otto Grünewald

Alzenau-Hörstein

Der Erfolg der ersten musikalischen Weinprobe im vergangenen Jahr bewog den Musikverein Hörstein, die interessante Kombination von „Musik und Wein“ erneut anzubieten. „Volles Haus“ konnte MV-Vorsitzender Bernd Klenner am Samstagabend (7. November) in der Hörsteiner Schulturnhalle vermelden. Charmante Wein-Ausschenkerinnen waren die Herbstmädchen. Die 34. Herbstkönigin Nicole Englert konnte nur zwischendurch die Gewinner der Weintombola ermitteln, da sie für den Rest des Abends als Klarinettistin im Blasorchester mitspielte. Rainer Witthaut moderierte den musikalischen Part des Orchesters (Leitung: Burkhard Nimbler), der durchaus konzertanten Charakter hatte. Bürgermeister Walter Scharwies brachte als Moderator sein profundes Wissen über die Weinbau-Historie ein und stieß mit den Gästen auf die Winzerfamilien an, welche die alte Weinbaukunst übernommen und bis heute sehr gut weiterbetreiben.
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Erscheinungsdatum 14.11.2009

Copyright: © 1996-2008 Verlag und Druckerei Main-Echo GmbH & Co. KG

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„Musik und Wein“ in vollem Haus

Musikalische Weinprobe in der Schulturnhalle abgehalten

Während die Musikkapelle die Gäste unterhält, gibt man sich an den Tischen der stärkenden Winzervesper und dem Weinprobieren hin -vorne rechts Weinmoderator, Bürgermeister Walter Scharwies, daneben MV-Vorsitzender Bernd Klenner.
Foto: Otto Grünewald

Alzenau-Hörstein

Die Verantwortlichen des Musikvereins Hörstein, sahen sich vom positiven Widerhall der ersten musikalischen Weinprobe, die im vergangenen Jahr veranstaltet wurde, dazu bewogen, diese unterhaltsame und interessante Kombination von „Musik und Wein“ erneut anzubieten. Bei seiner Begrüßung konnte MV-Vorsitzender Bernd Klenner am Samstagabend in der Hörsteiner Schulturnhalle „volles Haus“ vermelden. Charmante Wein-Ausschenkerinnen waren die Herbstmädchen vom letzten Herbstfest. Die frisch gekrönte 34. Hörsteiner Herbstkönigin Nicole Englert konnte zwischendurch nur die Gewinner der Weintombola ermitteln, weil sie für den Rest des Abends als Klarinettistin im Blasorchester an der musikalischen Unterhaltung beteiligt war. Rainer Witthaut moderierte den musikalischen Part des Orchesters - unter Leitung von Burkhard Nimbler - der mit seinem Arrangement von böhmischen Polka-, Marsch-, und Walzer-Potpourris, Tango-Souvenirs, Swing-Time-Medley und am Ende einem Brasil-Tropical-Medley durchaus konzertanten Charakter hatte. Trotz ins Ohr gehender Musikklänge, lauschten die Gäste aber auch gespannt den informellen, fein- und zuweilen hintersinnigen Ausführungen zum Weinbau allgemein und zu den Proben im Speziellen, die aus berufenem Munde kamen. Bürgermeister Walter Scharwies brachte sein profundes Wissen über die Weinbau-Historie ein - die Charakterisierung der zu verkostenden Weine hatten ihm die Weingüter aufgelistet. Bei allem Rückblick auf Jahrhunderte langen Weinbau durch Klöster, stieß der Wein-Moderator mit den Gästen aber zuerst auf die Winzerfamilien an, welche die alte Weinbaukunst übernommen und bis zum heutigen Tag sehr gut weiter betreiben. Beweis: Goldene, gehaltvolle und bestens mundende Tröpfchen, gern genossen bei beschwingter Musikunterhaltung.

Erscheinungsdatum 10.11.2009

Copyright: © Der Heimatbote – Verlag und Druck: Heimatbote-Druckerei Peter Ostheimer

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Nachwuchsarbeit zahlt sich aus

Vorspielnachmittag: Hörsteiner Jungmusiker gefallen

Alzenau-Hörstein

Die Nachwuchsmusiker aus Hörstein zeigten zum Teil erstmals vor Publikum, was sie sich in den vergangenen Monaten erarbeitet haben. Lisa Grebner stellte die 37 Schüler vor.
Ihren ersten Auftritt auf der Blockflöte meisterten Sophia Bröning, Julia Büttner, Lara Deininger, Mira Hartmann, Tim Horwarth, Lena Kohl, Luisa Noll, Thalia Maschek, Elias Rimke, Carla Popp und Laura Wallraff mit Bravour (Ausbilderinnen Lisa Grebner und Nadine Feder). Auf der Querflöte bildet Sabrina Grebner die Schülerinnen Lisa Büttner, Katharina Hain, Sophie-Sarah Lang, Loreen Proksch und Emely Schad aus.
Ihr Können auf der Klarinette stellten Maria Brandt, Sophia Endres, Jana Fecher, Jana Fuchs, Lea Hildebrandt sowie Laura und Nadine Staubach mit ihrer Ausbilderin Marion Dietzel unter Beweis. Florian Albrecht präsentierte seine Schüler Lea Fuchs, Alina Vanluchene und Colin Wawrik auf dem Saxophon. Trompetentöne waren von Michael Wiegand zu hören, der von Helmar Kühnl ausgebildet wird. Waldhorn spielte Michaela Telkemeier, Tenorhorn Viviane Wörner und Jonathan Brandt (alle von Rainer Witthaut ausgebildet). Den Abschluss des gelungenen Nachmittags bestritten schwungvoll das Miniorchester unter Lisa Grebner und das Jugendorchester unter Florian Albrecht. Beide vertraten bravourös spontan den verhinderten Dirigenten Rainer Witthaut. red

Erscheinungsdatum 29.10.2009

Copyright: © 1996-2008 Verlag und Druckerei Main-Echo GmbH & Co. KG

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Nicole Englert ist 34. Herbstkönigin

Alzenau-Hörstein

Seit Samstagabend haben die beiden Stadtteile Hörstein und Wasserlos neue Wein-Repräsentantinnen:

Beim traditionellen Weinlesefest "Hörsteiner Herbst" in der Räuschberghalle wurde die 16-jährige Nicole Englert (Mitte) zur 34. Herbstkönigin gewählt. Von 1037 abgegebenen Stimmen der Festbesucher konnte sie immerhin 33,2 Prozent auf sich vereinigen. Unterstützt wird die Auszubildende zur Rechtsanwalt-Fachangestellten, die in ihrer Freizeit … und Klarinettistin beim Musikverein ist, von ihren beiden Prinzessinnen Laura Bott (links) und Annabell Grebner. Dieses"Triumvirat" wie auch die drei weiteren Herbstmädchen werden nun ein Jahr lang für die Winzer beider Stadtteile und insbesondere für den Vereinsring Hörstein, der seit 1976 alljährlich in der Räuschberghalle das große Weinlesefest "Hörsteiner Herbst" ausrichtet, die Werbetrommel rühren.

Lei. / Foto: Manfred Leichtenschlag

Erscheinungsdatum 15.10.2009

Copyright: © 1996-2008 Verlag und Druckerei Main-Echo GmbH & Co. KG

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Erfolgreiche Hörsteiner Jungmusiker ausgezeichnet

Alzenau-Hörstein

Beim Osterkonzert des Musikvereins Hörstein in der Räuschberghalle zeichneten Peter Winter, Präsident des Blasmusikverbandes Vorspessart (hintere Reihe rechts), und der Vorsitzende des Musikvereins Hörstein, Bernd Klenner (hinten links), zahlreiche Jugendliche aus. Das Juniorabzeichen legten erfolgreich ab: Jonathan und Maria Brandt, Lea Hildebrandt, Jana Fecher, Sophia Endres, Katharina Weidinger, Annika Bott, Amelie Hares, Michaela Telkemeier, Colin Wawrik, Lea Fuchs und Alina Vanluchene.

Das Jungmusikerleistungsabzeichen des Bundes Deutscher Blasmusikverbände in Bronze wurde Katharina Stenger, Laura Vanluchene und (in Abwesenheit) Thomas Maslowski verliehen.

Foto: Doris Huhn

Erscheinungsdatum 15.04.2009

Copyright: © 1996-2008 Verlag und Druckerei Main-Echo GmbH & Co. KG

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Mit musikalischer Leichtfüßigkeit

Alzenau-Hörstein

Osterkonzert: Hörsteiner unterhalten 300 Gäste - Neuer Dirigent Burkhard Nimbler Alzenau-Hörstein "Der Burkhard hat's noch mal riskiert und es hat sich rentiert", lobte Peter Winter, Präsident des Blasmusikverbandes Vorspessart, den neuen Dirigenten des Musikvereins Hörstein, der beim traditionellen Konzert am Ostersonntag in der Räuschberghalle seine Heim-Premiere ohne Probleme bestand. Mit neuem Dirigenten, Burkhard Nimbler aus den eigenen Reihen, präsentierte am Ostersonntag der Musikverein Hörstein sein traditionelles Osterkonzert in der Räuschberghalle.

Foto: Doris Huhn
300 Besucher erlebten in der fast vollbesetzten Räuschberghalle, dass Burkhard Nimbler, musikalisches Urgestein aus den eigenen Reihen des Vereins, mit seinem umsichtigen und aufmerksamen Dirigat die 35 Musikerinnen und Musiker zu Höchstleistungen anspornen kann. So geriet das Osterkonzert, wie von Vorsitzendem Bernd Klenner angekündigt, wirklich "zum Höhepunkt im Vereinsjahr".

Fließend und harmonisch Das im vergangenen Jahr neu gegründete Jugendorchester unter der Leitung von Rainer Witthaut (gleichzeitig unterhaltsamer Moderator des Stammorchesters, in dem er auch mitspielte) intonierte zunächst die fließend und harmonisch gespielte "Ode an Europa", bei der Sina Englert und Daniela Telkemeier ein Trompetensolo vortrugen.

Wie Jugend-Moderatorin Katharina Stenger erzählte, ist der witzige Marsch "Der lustige Winzer" von Alfred Bösendorfer nicht nur dem Weinbau gewidmet, sondern stellt auch einen kleinen Schwips musikalisch dar. Dafür verantwortlich waren Lisa Grebner, Jonathan Brandt und Florian Telkemeier. Als spritzige Zugabe erklang "Mission Impossible".

Mit der innovativen Originalkomposition "Freeliner" von Darrol Barry stieg das Stammorchester in den Abend ein. Voll Elan und musikalischer Leichtfüßigkeit überzeugte das Werk des britischen Komponisten. Weiche, majestätische Klänge bestimmten Alfred Bösendorfers "Westminster Hymn", bei der die sechsköpfige Trompetengruppe das erste Mal glänzte.

Eine tolle Orchesterleistung ließen die Hörsteiner bei Jacob de Haans "The Saint and the City" hören. Spannung bis unter die Haarspitzen verursachte das mitreißend intonierte Werk rund um eine Drachensage aus dem niederländischen Ort Zwolle, bei der die Hymne "Laudate Dominum" des Erzengels Michael als klangvolles Stilmittel eingebaut ist.

Egal, ob Giacomo Puccinis "Nessun Dorma" eher durch Luciano Pavarotti oder Paul Potts bekannt ist, der Zauber der wunderschönen Arie zündete auch in der Räuschberghalle.

Goldrichtig lag der Musikverein auch mit dem Medley "Classical Gold", das 14 klassische Meisterwerke von Beethoven bis zu Peer Gynt, von "Carmen" bis zum "Can Can", in Erinnerung rief.

Mit dem "York'schen Marsch" von Ludwig van Beethoven (Arrangement: Philip Sparke) startete das Stammorchester in den zweiten Teil des Abends. Acht "Volkslieder unserer Heimat" vereint das Potpourri von Kurt Gäble. Im fröhlich-beschwingten Miteinander ließen die Musikerinnen und Musiker Melodien wie "Im Krug zum grünen Kranze" oder "Am Brunnen vor dem Tore" lebendig werden. Erneut punktete die sechsköpfige Trompetengruppe bei dem gefühlvollen "Midnight Tears", bevor Kees Vlaks Dankeschön-Komposition an die Stadt Kusel sieben Kaffee-Spezialitäten in "Caffee Variations" pfiffig musikalisch umschrieb.

Die größten Hits von "Queen" Pavel Staneks lyrische "Evening Serenade" gab erneut einigen Solisten, vor allem im Hornregister, Gelegenheit, ihr Können zu zeigen, bevor sich ein knackiges Finale den größten Hits der Rockgruppe "Queen" widmete.

Mit der Zugabe, nämlich dem Marsch "Saluto Lugano", bedankte sich der Musikverein Hörstein für den üppigen Applaus des Publikums. Doris Huhn

Erscheinungsdatum 14.04.2009

Copyright: © 1996-2008 Verlag und Druckerei Main-Echo GmbH & Co. KG

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Wasserlos

Alzenau-Wasserlos

Mit einer Kirchenparade und anschließendem Dankgottesdienst begannen am Sonntagmorgen, dem 1. Februar 2009 die Feierlichleiten des Gesangvereins Eintracht Wasserlos im Jahr seines 110-jährigen Bestehens. Der Jubiläumschor und der Musikverein Hörstein gestalteten den Festgottesdienst, die Festpredigt hielt Pfarradministrator Jan Urban.

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Neujahrswanderung und Dank an Helfer

Alzenau

Musikverein Hörstein

Am Samstag, 3. Januar, sind alle Mitglieder und Freunde des Musikvereins zur Neujahrswanderung nach Kleinostheim eingeladen. Abmarsch ist um 10 Uhr an der Räuschberghalle. Im Lindigwald bewirten die Jungmusiker die Wanderer mit Glühwein. Mittagsrast ist in der "Eulenstube" im Vereins- und Freizeitgelände Kleinostheim.
Besondere Einladung ergeht an die aktiven Musikerinnen und Musiker und an die unentbehrlichen Helfer, die den Verein im Jahr 2008 bei dessen Veranstaltungen unterstützt haben. Ihnen wird beim gemütlichen Beisammensein in der "Eulenstube" besonders gedankt werden.

Erscheinungsdatum 29.12.2008 (Vereine - Verbände)

Copyright: © 1996-2008 Verlag und Druckerei Main-Echo GmbH & Co. KG

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Alzenau

Musikverein Hörstein:

Am Sonntag, 21. Dezember, spielt das Blasorchester des Vereins im Seniorenheim in Alzenau ab 15 Uhr ein Weihnachtskonzert. Treffen ist um 14.30 Uhr am Pfarrheim St. Martin in grauer Uniform.

Im Anschluss wird in Hörstein ab 17 Uhr der Weihnachtsmarkt an der Weinstube "Hobelbank" musikalisch umrahmt.

Erscheinungsdatum 20.12.2008 (Vereine - Verbände)

Copyright: © 1996-2008 Verlag und Druckerei Main-Echo GmbH & Co. KG

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Musikverein Hörstein

Zur Weihnachtsfeier am Samstag, 13. Dezember, 20 Uhr sind alle Vereinsmitglieder und Freunde ins Gasthaus "Zum Löwen" eingeladen. Programm: Vortrag einer Weihnachtsgeschichte, Besuch des Nikolauses, Ehrungen, Tombola, Verlosungsspiel. Die Feier findet im großen Saal des Gasthauses statt und wird vom Trompetentrio (Bernd Drapal, Heiko Kemmerer und Daniel Weih) des Vereins musikalisch begleitet.


Ehrungen beim Musikverein Hörstein

Alzenau-Hörstein

Eine Reihe von Mitgliedern hält seit Jahrzehnten dem Musikverein Hörstein die Treue. Bei der Weihnachtsfeier im Gasthaus "Zum Löwen" hielt Vorsitzender Bernd Klenner Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr, der "Nikolaus" ergänzte die Ausführungen mit vereinsinternen Kenntnissen.

Urkunden gab es dann für Alois Beer, Stefanie Bernhard, Stefanie Fuchs, Horst Grebner, Alfred Hardt, Luise und Roland Hilberg, Wolfgang Kampfmann, Elvira Kimmel (alle 25 Jahre), Sebastian Trapp (40), Alfred Schramm, Rudolf Walter (beide 50). Die Gründungsmitglieder Karl Emge, Anton Karl und Heinz Roßmann wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Im Bild von links: Vorsitzender Bernd Klenner, Heinz Roßmann, Anton Karl, Karl Emge, Rudolf Walter, Horst Grebner, Alois Beer und Wolfgang Kampfmann. og / Foto: Otto Grünewald

Erscheinungsdatum 22.12.2008

Copyright: © 1996-2008 Verlag und Druckerei Main-Echo GmbH & Co. KG

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Atmosphäre in der lebendigen Mitte

Alzenau

Bürgermeister Walter Scharwies eröffnet die 29. Auflage des Weihnachtsmarktes und würdigt das Vereins-Engagement

… Das Marktrecht so Scharwies in seinem geschichtlichen Abriss, hat Alzenau nach wechselvoller Geschichte Mitte des 19. Jahrhunderts neu erworben. Gemeinsam mit Hörstein, das im 16. Jahrhundert Marktrechte bekommen hatte, "schaffte man es, dass das Landgericht Alzenau verfügte, hier Märkte wieder zuzulassen; übrigens gegen den Widerstand der Stadt Aschaffenburg, die Kaufkraftabfluss befürchtete".

Historiker Scharwies: "Es gab damals übrigens im Landgerichtsbezirk Alzenau drei Marktgemeinden, und zwar Alzenau, wo vier Jahrmärkte und vier Viehmärkte jährlich gehalten wurden, Hörstein mit zwei Jahrmärkten und Schöllkrippen mit zwei Jahr- und zwei Viehmärkten. Alzenau führte dann die Bezeichnung Marktgemeinde und wurde dann 1951, 550 Jahre nach der ersten Verleihung, als Sitz des gleichnamigen Landkreises zur Stadt erhoben." Dies voraussetzend, haben die Weihnachtsmärkte "bei uns nur eine junge Tradition". "Entstanden ist er ganz bewusst aus der Entwicklung unseres Stadtkernes als lebendiger Mitte des im Zuge der gemeindlichen Gebietsreform größer gewordenen Alzenaus", so Scharwies.

"Ich heiße alle hier im Namen der Stadt Alzenau herzlich willkommen und wünsche schöne Stunden auf dem Alzenauer Weihnachtsmarkt, viel Erfolg bei der Suche nach Geschenkideen, gute Gespräche bei einem Glas Glühwein oder alkoholfreiem Punsch, genießen Sie die Zeit im Kreise Ihrer Familien und mit Freunden. Dann wird dieser Markt an seine Vorgänger anknüpfen und die Innenstadt zu einem Treffpunkt in Bayrisch Rhein-Main werden lassen." Für die erste Live-Musik waren die Kolpingkapelle Alzenau und der Musikverein Hörstein zuständig. Otto Grünewald

Erscheinungsdatum 29.11.2008 (auszugsweise)

Copyright: © 1996-2008 Verlag und Druckerei Main-Echo GmbH & Co. KG

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Musikalische Weinprobe in Hörstein kommt gut an

Alzenau-Hörstein.

"Ein gutes Lied - ein guter Wein, können immer beisammen sein", zog Bürgermeister Walter Scharwies schon zur Halbzeit bei der musikalischen Weinprobe des Musikvereins Hörstein am Samstagabend, dem 15. November in der Hörsteiner Schulturnhalle ein treffendes Fazit. Die Idee des Musikvereins, eine öffentliche Weinprobe mit Blasmusik zu umrahmen, war bei den Weinfreunden - nicht nur aus Hörstein - angekommen. In der weinherbstlich geschmückten Schulturnhalle präsentierte Wolfgang Erbacher zwölf Weine aus Hörstein, Michelbach, Oestrich und Wasserlos. Bürgermeister Scharwies trug mit seinem profunden historischen Wissen zur Erhellung der Hörsteiner Weingeschichte bei. Rainer Witthaut stellte die Musikstücke vor, mit denen das Blasorchester des Gastgebers Musikverein unter Leitung von Burkhard Nimbler nicht nur gefiel, sondern zuweilen auch begeisterte. Der Weinbau in Hörstein gründet sich auf die Benediktiner vom Kloster Seligenstadt und wird schon seit über 1000 Jahren betrieben.

Auf dem Bild Bürgermeister Walter Scharwies (links), Weinfachmann Wolfgang Erbacher (Zweiter von links) und Musik-Moderator Rainer Witthaut (vierter von links).

og/Foto: Otto Grünewald

Erscheinungsdatum 18.11..2008

Copyright: © 1996-2008 Verlag und Druckerei Main-Echo GmbH & Co. KG

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Neue Wege in Hörstein: Musikalische Weinprobe: Karten nur im Vorverkauf

Musikverein: Bürgermeister trägt Anekdoten bei

Alzenau-Hörstein

Neue Wege gehen im Reigen der Veranstaltungen im Weinort Hörstein will der hiesige Musikverein. Am Samstag, 15. November, veranstalten die Hörsteiner Musiker in der weinherbstlich dekorierten Schulturnhalle eine musikalische Weinprobe. Um 18.30 Uhr werden die Gäste mit Blasmusik bei einem Vesperteller und einem Schoppen Wein auf die Weinprobe eingestimmt. Diese beginnt um 19 Uhr. Unter fachkundiger Moderation des Weinexperten Wolfgang Erbacher werden insgesamt zwölf Sorten Wein von sechs verschiedenen Weinbaubetrieben vorgestellt und verkostet. Bürgermeister Walter Scharwies wird zusätzlich Geschichten und Anekdoten um Hörstein und dessen Weinbau erzählen.

Den musikalischen Beitrag liefert das Blasorchester des Musikvereins, das zu jeder der zwölf Weinproben einen Titel aus Konzert- und Blasmusik darbieten wird. Im Anschluss an die Weinprobe besteht noch die Möglichkeit des gemütlichen Beisammenseins bei einem Schoppen Wein und mit Blasmusik.

Karten für die Veranstaltung zum Preis von 18 Euro (für Vesperteller, einen Schoppen Wein und zwölf Weinproben) sind nur im Vorverkauf erhältlich: bei den beteiligten Winzern (Winzergenossenschaft Hörstein; Weingut Jürgen Simon, Wasserlos; Weingut Bernd Höfler, Michelbach; Schlossweingut Becker, Wasserlos; Weingut Karl Grebner, Hörstein; sowie Weingut Manfred Bickelmaier, Rheingau) und bei den Mitgliedern des Blasorchesters. Ferner können Karten dienstags zwischen 20 und 23 Uhr im Proberaum des Musikvereins im Pfarrheim St. Martin erworben werden.

Im Hinblick auf die begrenzte Platzkapazität der Schulturnhalle empfiehlt sich der rechtzeitige Erwerb der Eintrittskarte.

Ferner werden die Gäste um pünktliches Erscheinen gebeten, damit der geplante Ablauf der Veranstaltung eingehalten werden kann. red

Erscheinungsdatum 24.10.2008

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MV Hörstein bildet derzeit 38 Nachwuchsmusiker aus

Alzenau-Hörstein

38 Schüler bildet der Musikverein (MV) Hörstein derzeit aus, unter anderem auf Blockflöte, Klarinette, Saxofon und Schlagzeug.

Für diese stattliche Zahl werden viele Ausbilder benötigt, die neben ihrer Zeit auch ein hohes Maß an Enthusiasmus mitbringen müssen, bedankte sich Vorsitzender Bernd Klenner anlässlich des Vorspielnachmittags im Pfarrheim.

Auf dem Foto im "M": Sarah Hegen, Nina Hildebrandt, Lina Giron, Jasmine Baker, Emily Schadt, Helmar Kühnl (Ausbilder Trompete), Michaela Telkemeier, Till Hofmann, Franziska Hain, Mathilde Bourguignon, Cathérine Fecher (Ausbilderin Block- und Querflöte), Moritz Hartmann, Michael Wiegand, Luis Bahlke, Lisa Grebner (Ausbilderin Blockflöte), Vivian Wörner, Jana Fuchs, Lea Hildebrandt, Lisa Büttner, Loreen Proksch, Luisa Gollas, Samantha Leimer. Im "V": Marion Dietzel (Ausbilderin Klarinette), Sabrina Grebner (Ausbilderin Querflöte), Jana Fecher, Katharina Stenger, Laura Vanluchene, Katharina Hain, Sophia Endres, Annika Bott, Alina Vanluchene, Maria Brandt, Katharina Weidinger, Amelie Hares, Jonathan Brandt, Lea Fuchs, Rainer Witthaut (Ausbilder Klarinette, Tenorhorn, Waldhorn). Weitere Infos: Tel. 0 60 23 / 91 85 78, www.mv-hoerstein.de. red/Foto: Verein

Erscheinungsdatum 11.11.2008

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Vorspieltag der Musikschüler

Alzenau-Hörstein

Die Schüler des Musikvereins Hörstein laden am Sonntag, 2. November, zum Vorspielnachmittag unter dem Titel "Unsere Jugend musiziert" ein. Ab 15 Uhr können sich die Zuhörer im Pfarrheim St. Martin von den Ausbildungsfortschritten überzeugen. Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt. Willkommen sind auch alle Interessenten, die sich über eine Instrumentalausbildung im Musikverein informieren und einen ersten Eindruck erhalten wollen. Ansprechpartnerin: Cathérine Fecher, Tel. 06023 / 91 85 87, Internet: www.mv-hoerstein.de. red

Erscheinungsdatum 29.10.2008

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Vier Tage 33. Hörsteiner Herbst

Alzenau-Hörstein Freitag bis Montag Weinlesefest

Alzenau-Hörstein

Wer wird 33. Herbstkönigin?
Sechs Mädchen aus Hörstein, Wasserlos und Alzenau bewerben sich um die Nachfolge der 32. Majestät Natascha Heym. Valentina Hilberg (Alzenau), Fabienne Heng, Marlene Fuchs, Kyra Gräbner, Eva Fuchs (alle Hörstein) sowie Tanita Leubner (Wasserlos).

… Sonntag, 12. Oktober: … und ab 14 Uhr Unterhaltung mit dem Musikverein Hörstein. Lei.

Erscheinungsdatum 09.10.2008 (auszugsweise)

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Alter Brauch lebt wieder

Doppeltes Fest: Hörsteins erste Weintrauben gesegnet und dem Benediktinerplatz offiziell den Namen gegeben

Alzenau-Hörstein.

Am Samstag machte der Alzenauer Stadtteil Hörstein seinem guten Ruf als Weinort alle Ehre, denn in der Vorabendmesse wurde mit der Segnung der ersten, frisch gelesenen Weintrauben ein alter Brauch neu belebt. Danach zog die Kirchenparade zum bereits im März gesegneten Brunnenplatz, um ihm bei einem Straßenfest offiziell den Namen "Benediktinerplatz" zu verleihen.

In der Vorabendmesse in Hörstein erweckt Pfarradministrator Jan L. Urban den alten Brauch, die ersten Trauben der aktuellen Lese zu segnen, mit neuem Leben. Marion Stahl

"Die Arbeit in den Weinbergen ist nicht leicht und die Winzer müssen eine große Liebe und sehr viel Arbeit in die Pflege der Reben stecken, damit aus den Trauben ein guter Wein werden kann", führte der Seelsorger aus, während die Winzer Weintrauben, Brot und Wein in einer Prozession zum Altar brachten, damit die Gaben gesegnet werden konnten.

Angeführt vom Musikverein und den Fahnenabordnungen machte sich nach dem Gottesdienst die Kirchenparade auf den Weg zum Benediktinerplatz, wo Bürgermeister Walter Scharwies die Gäste begrüßen konnte.

"Alzenau und das Kloster Seligenstadt sind seit vielen Jahrhunderten eng miteinander verbunden", unterstrich der Rathauschef die Bedeutung der Benediktiner für Hörstein. Demnach schufen die Ordensbrüder die Grundlage für den Weinort, indem sie die Berge mit Reben bepflanzten.

Die Figur auf dem neuen Platz in Hörstein zeige aber ganz bewusst keinen Wein trinkenden Mönch, sondern den Abt des Klosters Seligenstadt, während er einem Gast ein Glas mit Rebensaft kredenze.

Das sei einer Sage aus dem 19. Jahrhundert nachempfunden: "Hoc est vinum" ("das ist Wein") soll ein spanischer Legat gerufen haben, als ihm der Abt nach vielen, nicht schmeckenden Weinen endlich ein Glas Spätlese angeboten habe.

Der Benediktinerplatz in Hörstein wird künftig von Weinreben flankiert. Einen der insgesamt vier Rebstöcke pflanzte Landrat Dr. Ulrich Reuter, nachdem die Herbstkönigin und ihre Prinzessinnen die jungen Pflanzen mit Wein für gutes Wachstum begossen hatten. Marion Stahl

Erscheinungsdatum 15.09.2008

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Das rote Band der Verbundenheit

Partnerschaft: Die Hörsteiner gratulieren den Pfaffstättener Musikern zum 50. Vereinsgeburtstag

Alzenau-Hörstein/Pfaffstätten.

Der Hörsteiner Musikverein gratulierte mit einer 50-köpfigen Reisegruppe dem befreundeten Musikverein "Anton Hofmann" in Pfaffstätten zum 50-jährigen Vereinsbestehen. Freundschaft beim Wein vertieft. Nach Empfang, Wanderung und dem Besuch des Großheurigen lud Musikerfreund Leopold Kernbichler vom Mühlfeldhof zu einer geselligen Weinverkostung ein, bei der die Freundschaft der beiden Partnervereine wieder vertieft wurde. Christoph Kainz, Bürgermeister von Pfaffstätten, verbrachte den Abend mit den Hörsteinern und hieß diese gebührend willkommen. Tags darauf wurde den Hörsteiner Gästen bei einer Stadtführung die Geschichte der benachbarten Kurstadt Baden näher gebracht, bevor am Nachmittag der Festakt der Pfaffstättener Musiker begann. Alle beteiligten Musikvereine bewegten sich mit flotter Marschmusik durch die Stiftsgasse, in der sich der Großheurige abspielt.

Der Musikverein Hörstein beim Einzug der Gastkapellen. Foto: MV Hörstein

Am Musikpodium nahmen alle Vereine Stellung ein und umrahmten die Festreden mit einem so genannten "Monsterkonzert". Dieses wurde eröffnet mit dem "Maestoso", das von dem verstorbenen Vereinsgründer Anton Hofmann komponiert wurde. Nach dem "Einzug der Trachtenkapelle" und dem "Schönfeld-Marsch" hatte der Dirigent der Hörsteiner Musiker, Burkhard Nimbler, die Ehre, den Marsch "Gute Freunde" dirigieren zu dürfen. Nach "O du mein Österreich" wurde das Konzert mit der Niederösterreichischen Landeshymne beendet, die die geladenen Gäste und die Besucher des Großheurigen mitsangen. Am Sonntag gab der Musikverein Hörstein zum Frühschoppen nochmals ein Gastspiel. Vorsitzender Bernd Klenner übermittelte dem Musikverein Pfaffstätten die Glückwünsche zum Jubiläum und gratulierte stellvertretend dem Obmann Reinhard Schiefert und deren Kapellmeister Anton Gabler. Als Geschenk wurde eine bei der Künstlervereinigung Kaleidoskop Hörstein in Auftrag gegebene Collage überreicht. Die Künstlerin Magda Börner aus Wasserlos baute verschiedene Elemente harmonisch in die Collage ein. Hier sind die Instrumente zu entdecken, die im Musikverein Hörstein vertreten sind. Auf der Pauke ist die Hörsteiner Kirche mit einem Teil des Ortskerns zu sehen und daneben das Rathaus von Pfaffstätten. Zu finden sind unter anderem die Musiknoten des "Hörsteiner Marsches" vom Vereinsgründer Anton Hofmann sowie der "Herzbinkerl-Polka" des Pfaffstättener Komponisten Johann Österreicher; Stücke, die im Musikverein Hörstein gerne gespielt werden. Die Wappen der beiden Musikvereine sind mit einem roten Band miteinander verbunden, es symbolisiert die aktive Partnerschaft. Dieses Bild wird im Musikerheim der Pfaffstättener Musiker einen besonderen Platz finden und an die schönen gemeinsamen Stunden erinnern. Bernd Klenner überbrachte auch die Glückwünsche der Partnerstadt Alzenau im Namen von Bürgermeister Walter Scharwies. red

Bei der Geschenkübergabe (von links): Marianne Glaser (stellvertretende Vorsitzende Musikverein Hörstein), Bürgermeister Christoph Kainz (Pfaffstätten), Bernd Klenner (Vorsitzender MV Hörstein), Anton Gabler (Kapellmeister MV Pfaffstätten) und Reinhard Schiefert (Obmann MV Pfaffstätten). Foto: MV Pfaffstätten

Erscheinungsdatum 26.08.2008

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Florianstag

46. Florianstag am Sonntag, dem 4. Mai 2008 in Hörstein

Alzenau-Hörstein.

Zu Ehren des Namenstags des heiligen Florian am 4. Mai treffen sich die Feuerwehren alljährlich zum Florianstag. So - entsprechend der lieb gewordenen Tradition - geschehen am Sonntagvormittag, als sich die Blauröcke aus Dettingen, Großwelzheim und Kahl auf Einladung ihrer Hörsteiner Kameraden im Alzenauer Stadtteil versammelten.

Mit Pauken und Trompeten ging es gemeinsam vom Hörsteiner Gerätehaus zur Pfarrkirche, wo Pfarradministrator Jan L. Urban mit ihnen einen Gottesdienst feierte. Anschließend begleitete der Musikverein Hörstein die Feuerwehrleute zum Frühschoppen in die Räuschberghalle.

Erscheinungsdatum 20.05.2008

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"Abendruf" und "Paul und Paula"

Nachwuchskonzert: Die jüngsten Mitglieder des Musikvereins Hörstein beweisen ihr Können - Reihe künftig halbjährlich

Alzenau-Hörstein.

Ein kurzweiliges Programm boten am Sonntag die Nachwuchstalente des Musikvereins Hörstein im Pfarrheim. Durch das kurzweilige Programm führten die Verantwortlichen für die Nachwuchsarbeit, Cathérine Fecher und Lisa Grebner.

Ihren ersten Auftritt hatten die Blockflötenkinder Luisa Gollas, Franziska Hain, Moritz Hartmann, Till Hofmann, Tim Olthoff und Korbinian Weis mit ihrer Ausbilderin Lisa Grebner.

Ebenfalls zum ersten Mal präsentierte sich eine weitere Blockflötengruppe mit Giulia Mühlhause, Laura und Nadine Staubach sowie Katharina ten Haaf. Sie haben ihre Ausbildung vor ein paar Monaten bei Kerstin Englert begonnen. Von den Querflötistinnen Katharina Stenger und Laura Vanluchene war unter anderem das Lied "El condor pasa" zu hören, das sie mit ihrer Ausbilderin Cathérine Fecher einstudiert hatten.

Auch Schülerinnen von Rainer Witthaut bewiesen ihr Können. Auf der Klarinette präsentierten sich Teresa Endres und Jana Fecher mit "Fangen spielen" und "Paul und Paula". Von Maria Brandt, Sophia Endres und Lea Hildebrandt , die wie ihre Vorgängerinnen seit September auf der Klarinette üben, war unter anderem "For He's a Jolly Good Fellow" zu hören. Ihr Können nach knapp einem Jahr Ausbildung gaben Annika Bott und Katharina Weidinger, ebenfalls auf der Klarinette, zum Besten. In dieser Gruppe spielt auch Amelie Hares mit (diesmal verhindert). Michaela Telkemeier, die erst seit zwei Wochen eine Ausbildung auf dem Waldhorn genießt, wagte sich schon mit Spielstücken im Viervierteltakt auf die Bühne.

Schließlich hörten die Besucher den selbstbewussten jungen Tenorhornisten Jonathan Brandt. Er spielte unter anderem den "Abendruf", "Amazing Grace" und gemeinsam mit seinem Ausbilder einen Marsch für zwei Tenorhörner.

Der Musikverein Hörstein bietet künftig den Nachwuchsmusikern, die mindestens ein Jahr in Ausbildung sind, das Zusammenspiel in einer Jugendgruppe unter Leitung von Rainer Witthaut an.

Der nächste Vorspielnachmittag "Unsere Jugend musiziert" ist am 2. November, erstmals mit der neuen Jugendgruppe. Die Reihe findet auf Wunsch der Eltern künftig halbjährlich statt, um so besser die Fortschritte der Jüngsten mitzuerleben. Red

Bild siehe Galerie 2008: Unsere Jugend musiziert

Erscheinungsdatum 18.04.2008

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Klarinetten, tief wie »Emma …

Osterkonzert des Musikvereins Hörstein vor 300 Besuchern in der Räuschberghalle

Alzenau-Hörstein.

Am Morgen hatte Vorsitzender Bernd Klenner noch überlegt, ob er das Osterkonzert lieber als »konzertanten Winterabend« ankündigen sollte. Nach dem ersten, mitreißenden Stück war aber klar, dass sich das Publikum mit diesen Melodien auf den Frühling vorbereiten kann.
300 Gäste fanden am Abend des Ostersonntags den Weg in die Räuschberghalle und wurden zweieinhalb Stunden vom Musikverein Hörstein gut unterhalten. Dirigentin Kathrin Lang, die zum zweiten Mal beim Osterkonzert den Taktstock schwang, hatte mit dem 39-köpfigen Orchester, darunter fünf Debütanten, ein attraktives Programm erarbeitet. Moderator Rainer Witthaut moderierte ausgesprochen frech-humorvoll. Dass Kathrin Lang zukünftig auch ihren Heimatverein in Dettingen leitet, wertete Witthaut flachsend: »Sie muss ja das bei uns Erlernte weitergeben und leistet ein wenig Entwicklungshilfe in Dettingen!«.
Mit dem bombastischen »Also sprach Zarathustra« von Richard Strauß eröffnete der Musikverein und ließ kontrastreich das feierliche Stück »Panis Angelicus« (»Engelsbrot«) zum Ostersonntag folgen. Arrangeur Alfred Bösendorfer hielt sich dabei nah an die Originalpartitur von César Franck. Bösendorfer, eines der Pseudonyme von Kees Vlak, komponierte auch die folgende »Mazury Rhapsody«, eine polnische Rhapsodie, die von dem Nationaltanz Polens, der Polonaise, bestimmt ist. In farbig-tänzerischem Charakter und mit dynamisch-feuriger Würzung ließen die Musiker Glockenklänge oder die wilden Woiwoden-Reiter durch die Räuschberghalle ziehen.
Ebenfalls unter einem Pseudonym stammt von Kees Vlak der Walzer russischer Prägung namens »Pushkin«, der anschließend intoniert wurde. Dazu plauderte Rainer Witthaut aus dem Nähkästchen, dass Kathrin Lang in einer Probe verlangte: »Spielt mir diesen Walzer hart und aggressiv, aber doch weich und zart.« Die Anweisung klinge zunächst widersprüchlich - »doch unsere Domina Kathrin Lang wusste schon, was sie meinte«, so der Moderator. Im sich gegenseitig beflügelnden Zusammenspiel gelang dem Hörsteiner Musikverein eine mitreißende Interpretation von Alfred Bösendorfers (da ist er wieder, der rote Faden!) »Kap Arkona« - von einer Störtebeker-Episode bis zum Besuch einer sagenhaften Tempelburg. In der spritzigen Originalkomposition »Sedona« des 1970 geborenen Steven Reineke hinterließ das Orchester erneut einen gewaltigen Eindruck. Hier war die Vorgabe von Kathrin Lang, dass die Klarinetten wie das Tief »Emma« klingen sollen, nur nicht so verheerend ?
Nach der Pause ging Leroy Andersons »Blue Tango« wie eine Tasse köstlich heißer Schokolade den musikalischen Gaumen hinunter. Viel Herz legte das Orchester in die Interpretation von »Ich gehör nur mir«, einem der Höhepunkte aus dem Musical »Elisabeth«, bevor auf spielfreudige Weise eine »Traumreise Griechenland« unternommen wurde, auf der Schlager wie »Akropolis Adieu«, aber auch der »Sirtaki« aus »Alexis Sorbas« für Urlaubsstimmung sorgten. Nach dem »Blue Tango« war auch die »Blue Night« von Walter Schneider-Argenbühl« ein Ohrschmeichler, bevor die Hörsteiner einen weiteren Ausflug zu den »Castles in Spain« unternahmen. In vier klangvollen Sätzen passierte man Schlösser, Kathedralen oder den Jakobsweg, rhythmisch und tonlich einwandfrei. Der Klassiker »Can?t take my eyes off of you« aus dem Jahr 1967 von Crewe Gaudio bildete das samtweiche Finale, bei dem die vier Schlagzeuger einen fulminanten Sondereinsatz hinlegten. Zwei Zugaben, darunter ein Marsch, der vom Publikum dringend gewünscht wurde, beendeten das Osterkonzert, das so bunt wie die Eier im Nest war.
Doris Huhn

Erscheinungsdatum 25.03.2008

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»Beachtliche« Jugendarbeit

Jahresversammlung des Musikvereins Hörstein

Alzenau-Hörstein.

Der Musikverein Hörstein zeigt sich stolz über seine Nachwuchsarbeit. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Vereins zu seiner Jahresversammlung hervor.

Demnach erlernen derzeit 35 Kinder und Jugendliche bei den Hörsteiner Musikern ein Instrument. 17 der 35 Kinder und Jugendlichen lernen Blockflöte, 18 werden auf Klarinette, Querflöte und Tenorhorn ausgebildet. Erstmals habe man im vergangenen Jahr das Jungmusikerleistungsabzeichen (JMLA) »Junior« nach den Richtlinien des Blasmusikverbandes durchgeführt; dabei hätten acht Kinder die Prüfung erfolgreich abgelegt. Die JMLA-Prüfung in Bronze hätten vier Schüler bestanden. Nach seinem Osterkonzert habe der Verein sechs Nachwuchsmusiker in das Stammorchester eingegliedert. Zusammenfassend wird der Bericht von Nachwuchsbereichsleiterin Cathérine Fecher bei der Jahresversammlung als »beachtlich« bezeichnet.

Zur Mitgliederstatistik erfährt man aus der Pressemitteilung, dass der Musikverein Hörstein zum Stichtag 31. Dezember 238 Mitglieder hatte. Diese setzen sich wie folgt zusammen: 152 passiven Mitgliedern, 51 Aktiven und Nachwuchsmusikern, 35 Ehrenmitglieder.
Der Verein weist auf sein Osterkonzert am 23. März in der Räuschberghalle hin sowie auf den Vorspielnachmittag »Unsere Jugend musiziert« am 13. April im Pfarrheim. Zu den weiteren Vereinsaktivitäten in diesem Jahr gehört eine Reise in die Partnerkommune Pfaffstätten (14. bis 17. August) anlässlich des 50-jährigen Bestehen des dortigen Musikvereins.
fu
Musikverein Hörstein im Internet:
www.mv-hoerstein.de

Erscheinungsdatum 29.02.2008

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Nach sechs Wochen erstmals auf der Bühne

Vorspielnachmittag des Hörsteiner Musikvereins

Alzenau-Hörstein.

Zum Vorspielnachmittag des Hörsteiner Musikvereins begrüßte Vorsitzende Bernd Klenner die Musikfreunde.

Die Moderation übernahmen die Verantwortlichen für den Bereich Nachwuchsarbeit, Cathérine Fecher und Lisa Grebner. Die Blockflötenkinder Michaela Telkemeier, Jana Fuchs, Constanze Holtbrügge, Alina Vanluchene, Lea Reusing und Jasmin Obermeier eröffneten, sie haben ihre Ausbildung im März bei Kerstin Englert begonnen.

Erst seit sechs Wochen übt Rainer Witthaut Klarinette mit Lea Hildebrandt, Theresa und Sophia Endres, Maria Brandt und Jana Fecher, unter anderem das »Hänschen Klein« ist bereits »im Kasten«. Ein kleines Quiz folgte, alle Kinder konnten ihr Wissen über Musik und den Musikverein Hörstein beweisen. Auf der Querflöte hörten die Besucher das Lied »Rumba« von Katharina Stenger und Laura Vanluchene mit ihrer Ausbilderin Cathérine Fecher. Julia Sauer und Nadine Feder traten mit ihrer Ausbilderin Anja Schmitt auf. Die beiden Schülerinnen spielen schon seit April im Stammorchester Querflöte.

Vor einem Jahr waren Katharina Weidinger, Amelie Hares, Annika Bott und Jonathan Brandt im Schnupperkurs. Die drei Mädchen haben sich für eine Ausbildung auf der Klarinette und Jonathan für das Tenorhorn entschieden. Alle werden von Rainer Witthaut seit Mai ausgebildet. Nach den Schülern unterhielten vom Stammorchester die Saxophonisten Jürgen Weidinger und Florian Albrecht, sowie die zwei Trompeter Bernd Drapal und Daniela Telkemeier mit eher ruhigen Melodien, final aber wurde es noch einmal richtig »fetzig«: Thomas und Florian Telkemeier wirbelten auf zwei kombinierten Schlagzeugen ihr Solo. red

Pressebericht vom 08.11.2007

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Musiker-Stammtisch: Geselligkeit fördern

Alzenau-Hörstein.

Bei einem guten Schoppen in lockerer Runde über »Gott und die Welt« reden und damit die Geselligkeit innerhalb des Vereins fördern - das sind die Ziele eines Stammtischs, den der Musikverein Hörstein neu einrichtet. Der erste Termin ist diese Woche: Donnerstag, 21. Juni, ab 18 Uhr (open end) bei Musikfreund Rainer Witthaut im Weinlokal »Hobelbank«. Anschließend Treffen alle zwei Wochen donnerstags (immer in der ungeraden Kalenderwoche). Einladung ergeht an alle aktiven, passiven und fördernden Mitglieder sowie Freunde der Blasmusik. Gründer des Stammtischs: Marianne Glaser, Peter Hochstein sowie Gerda und Günther Heßberger. Lei.

Red

Erscheinungsdatum: 18.06.2007

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Ein Fest für Freunde

Musikverein Keilberg feiert 125-jähriges Bestehen mit Blasmusik-Wettbewerb

Bessenbach-Keilberg.

Auszug aus der Pressemitteilung:

„… Ganz im Zeichen der Blasmusik hat am Wochenende der Bessenbacher Ortsteil Keilberg gestanden. Der Musikverein feierte sein 125-jähriges Bestehen, das unter das Thema »Ein Fest für Freunde« gestellt war. Am Samstagnachmittag startete dann der Blasmusikwettbewerb Heylands-Cup. 14 Musikkapellen zeigten jeweils mit drei ausgewählten Stücken ihr Können im Bereich der böhmisch-mährischen Blasmusik. Die Juroren, Josef Jiskra, Holger Müller, Helmut Blaudszun und Aurel Manciu vom Bund deutscher Blasmusik hatten keine leichte Aufgabe. Den mit 500 Euro dotierten ersten Preis sicherte sich die Musikformation »Kleine Blasmusik«, eine Gruppe aus dem Raum Karlsruhe/Pforzheim. Den zweiten Preis erspielte sich der Musikverein Gailbach, der dritte Preis ging an den Musikverein Waldaschaff. Mit der Partyband FrankenX-Press feierten die Besucher bis in die Morgenstunden. …“

Erscheinungsdatum: 19.06.2007

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Auch der Musikverein Hörstein stellte sich mit den Stücken: - Wir Freunde feiern böhmisch (Polka), - Meine Jugendzeit (Walzer) und - Mondflug (Marsch) dem Urteil der Wertungsrichter und wurde mit dem Prädikat „mit gutem Erfolg“ bewertet. Herzlichen Glückwunsch dem erfolgreichen Orchester mit der Dirigentin Kathrin Lang. Bernd Klenner, Vorsitzender Urkunde

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»Note 1« für Kathrin Lang

Staatlich geprüfte Dirigentin beim Musikverein Hörstein

Alzenau-Hörstein.

Mit der Note 1 hat Kathrin Lang aus Dettingen, seit einem Jahr musikalische Leiterin des Blasorchesters beim Musikverein Hörstein, im April ihre Dirigentenausbildung abgeschlossen. Sie darf sich nun »staatlich geprüfte Dirigentin« nennen und besitzt den B-Schein.

Dabei handelt es sich um die höchste Dirigentenqualifikation vor dem Musikstudium. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit war Kathrin Lang (28) seit September 2005 Teilnehmerin des 23. Berufsbegleitenden Lehrgangs »Dirigent im Blasorchester« der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen. Kathrin Langs SMS nach der Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse interpretierte der Vorsitzende des Musikvereins Hörstein Bernd Klenner, so: »Sechs von 37 übrig gebliebenen Teilnehmern haben eine Eins. Zwei der sechs Einserkandidaten sind Frauen. Eine der beiden hat Musik studiert - die andere bin ich.« Vorstand und Orchester gratulierten der Dirigentin bei der Probe am Dienstagabend zu diesem beachtlichen Erfolg - sie wünschen ihr auch weiterhin eine glückliche Hand und noch viele gemeinsame, erfolgreiche Jahre in Hörstein. Klenner: »Durch sachliche Genauigkeit und fachliche Kompetenz bei der Leitung des Orchesters kommt Kathrin in unserem Verein positiv an.« Hier die wichtigsten Stationen in Kathrin Langs musikalischer Laufbahn: Im Jahr 1986 begann sie ihre Ausbildung an der Blockflöte, gefolgt von einer Querflöten-Ausbildung, zusätzlich mit der Piccolo-Flöte. Weiterhin beherrscht sie Tenor- und Alt-Saxophon sowie Klarinette. Sie ist Ausbilderin für Querflöte, Saxophon und Klarinette und absolvierte mit Erfolg die Prüfungen zum Erwerb des D1 - D3-Jungmusikerleistungsabzeichens in Bronze, Silber und Gold, jeweils mit der Note 1, sowie den C3-Dirigentenlehrgang (»sehr guter Erfolg mit Auszeichnung« als Lehrgangsbeste). Die junge Dirigentin gehörte bis zu dessen Auflösung dem Jugendblasorchester Hessen an; derzeit ist sie Dozentin für Satzproben (Landesmusikjugend Hessen) und für Lehrgänge (Blasmusikverband Vorspessart). Außerdem kann der Musikverein »Harmonie« Dettingen stets auf seine aktive Musikerin bauen. Lei.

Erscheinungsdatum: 10.05.2007

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Erfolgreicher Abschluss der Dirigentenausbildung der Musikalischen Leiterin Kathrin Lang.

Erfolgreicher Abschluss der Dirigentenausbildung der Musikalischen Leiterin Kathrin Lang. Seit einem Jahr ist Kathrin Lang als Dirigentin beim Musikverein Hörstein verpflichtet. Durch ihre sachlicher Genauigkeit und ihre fachliche Kompetenz bei der Leitung des Orchesters kommt sie besonders positiv bei den Musikerinnen und Musikern an. Die Stationen ihrer musikalischen Laufbahn lesen sich wie das Guinnesbuch.

• mit 3 Jahren jüngstes, aktives Mitglied im Kinderchor des Volkschores Großwelzheim • 1986 Blockflöten-Ausbildung im Musikverein „Harmonie“ Dettingen e. V. • 1987 Querflöten-Ausbildung in der Musikschule Kahl (Ralph Wiltheiss) • 1992/93 zusätzliches Instrument Piccolo-Flöte • 1994 Saxophon-Ausbildung (Tenor- und Alt-Saxophon bei Dietmar Werner) • nebenbei noch Klarinette (autodidaktisch) • seit 1995/1996 Ausbilderin für Querflöte, Saxophone und Klarinette beim Musikverein „Harmonie“ Dettingen e. V., und der Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Mainflingen) • D1 – D3 (Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold) bei der Landesmusikjugend Hessen; jeweils mit den Noten 1 (in Praxis und Theorie) abgeschlossen • 1999 Abitur Franziskaner-Gymnasium „Kreuzburg“ Großkrotzenburg (u. a. Leistungskurs Musik) • 2000 – 2001 C3-Dirigentenlehrgang beim Landesmusikverband Hessen e.V. bei Landesmusikdirektor Karl Berg („sehr guter Erfolg mit Auszeichnung“ als Lehrgangsbeste) • seit Mai 2000 musikalische Leiterin des Nachwuchs- und Jugendorchesters des Musikvereins „Harmonie“ Dettingen e. V. • 2003 – 2005 (mit Unterbrechungen) musikalische Leiterin des Blasorchesters des Musikvereins „Harmonie“ Dettingen e. V. • 2005 Vororchester „Kids in HARMONIE“ ins Leben gerufen (auch Leitung) • zwischenzeitlich mehrere Jahre in der „Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Mainflingen“ aktiv • mehrere Engagements als Gastmusikerin bei Orchesterkonzerten im Blasorchester Babenhausen, Musikverein Dietzenbach, Goethe-Gymnasium Frankfurt, etc., • Mitglied im Jugendblasorchester Hessen (bis zu dessen Auflösung) • zwischen 1996 und 2003 regelmäßig bei der Sommerjugendferienfreizeit der Landesmusikjugend Hessen („Ronneburg“) aktiv • Dozentin für Satzproben (Landesmusikjugend Hessen) und • Dozentin für Lehrgänge (Blasmusikverband Vorspessart) • Seit 1. Juni 2006 ist Kathrin Lang die Musikalische Leiterin des Blasorchesters des Musikvereins 1955 Hörstein e.V. • Neben ihrer beruflichen Tätigkeit war sie seit September 2005 Teilnehmerin des 23. Berufsbegleitenden Lehrgangs „Dirigent im Blasorchester“ der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen und hat im April 2007 als staatlich geprüfte Dirigentin; B-Schein (= höchste Dirigentenqualifikation vor dem Musikstudium) den Lehrgang mit der Note eins bestanden. • Ihre SMS nach der Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse las sich so: „Sechs von 37 übrig gebliebenen Teilnehmern haben eine eins. Zwei der Sechs Einserkandidaten sind Frauen. Eine der beiden hat Musik studiert – die andere bin ich.“

Vorstand, Musikerinnen und Musiker sind stolz auf ihre Dirigentin und gratulieren ganz herzlich zu diesem beachtlichen Erfolg, wünschen der Dirigentin bei ihrem Wirken eine glückliche Hand, den erhofften Erfolg und sich noch viele gemeinsame, erfolgreiche Jahre.

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Musikverein Hörstein bestätigt Bernd Klenner

Jahresversammlung mit Vorstandsneuwahlen

Alzenau-Hörstein.

Bei der Jahresversammlung bestätigte der Musikverein Hörstein seinen Vorsitzenden Bernd Klenner im Amt. Nach den Neuwahlen setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen: Vorsitzender: Bernd Klenner; Stellvertreterin: Marianne Glaser; Bereichsleiter Musik: Rainer Witthaut (Vertreter Heiko Kemmerer), Nachwuchsarbeit: Cathérine Fecher (Lisa Grebner), Veranstaltungen: Burkhard Nimbler (Joachim Fecher), Finanzen: Jürgen Weidinger (Hans-Peter Bott), Verwaltung: Marianne Glaser (Kerstin Englert); Kassenprüfer: Erich Brückner, Hans Hartmann. Vertreter der fördernden Mitglieder im Vereinsausschuss sind Rita Grimm und Peter Hochstein, Notenwartinnen sind Nicole Grimm und Kerstin Englert. Dem Verein gehören 237 Mitglieder an, die sich aus 152 fördernden Mitgliedern, 48 Aktiven und Nachwuchsmusikern sowie 37 Ehrenmitgliedern zusammensetzen, berichtet der Verein in einer Pressemitteilung zu der Versammlung. Derzeit werden 21 Kinder und Jugendliche an den Instrumenten Blockflöte, Querflöte, Klarinette, Saxophon, Trompete und Schlagzeug ausgebildet; im laufenden Jahr wurden nach dem Osterkonzert fünf Jugendliche in das Stammorchester integriert. Auch für 2007 sei wieder eine Nachwuchswerbeaktion geplant. Finanziell habe der Verein gut gewirtschaftet, heißt es weiter. Natürlich habe man im vergangenen Jahr ein Minus verbucht, da für die Musiker neue Uniformen angefertigt worden seien. Satzung und Geschäftsordnung seien einstimmig in einigen Punkten geändert worden. Unter anderem würden Mitglieder künftig nicht mehr »durch einen vor vielen Jahren festgelegten Automatismus« zum Ehrenmitglied ernannt; Ehrenmitglied könne werden, wer sich um den Verein verdient gemacht habe. Wichtige Termine der Musiker: 30. April Maibaumaufstellung; 16. Juni Wertungsspiel in Keilberg; 25. Juni Mainserenade des MV Dettingen; 19. August: Luhmännchen-Weinfest in Wasserlos. red/fu

Red/fu

Erscheinungsdatum: 30.04.2007

Copyright: © 1996-2007 Verlag und Druckerei Main-Echo GmbH & Co. KG

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Banditen, Piraten und Hörsteiner Pfeffer

Osterkonzert des Musikvereins Hörstein in der Räuschberghalle mit neuer Dirigentin Kathrin Lang – Ehrungen

Alzenau-Hörstein.

Vorsitzender Bernd Klenner vom Musikverein Hörstein hatte dem Publikum im Vorjahr versprochen, dass es heuer ein Ostersonntagskonzert geben wird, »wie es das noch nie erlebt habe«. Und er hielt Wort. Denn am Dirigentenpult stand mit Kathrin Lang aus Karlstein-Dettingen ein neues Gesicht. Bereits nach wenigen Stücken war klar: Zwischen der »Chefin« und den Musikerinnen und Musikern stimmte die berühmte »Chemie«. Das gut zweistündige Konzert in der Räuschberghalle verging wie im Flug, die Stücke zündeten, die Stimmung war vor und auf der Bühne bestens, wozu auch Moderator und Saxophonist Rainer Witthaut mit seinen Zwischentexten beitrug. Der »kriminell angehauchte« erste Programmteil war mit »Banditen und Verbrecher« überschrieben. Mit dem besinnlichen »Amen« von Pavel Stanek spielte sich das 30-köpfige Orchester warm, um mit Klaus-Peter Bruchmanns »Schinderhannes« in die Vollen zu gehen. Der Volksheld, der von 1800 bis 1803 mit einer Straßenräuberbande im Stil von Robin Hood durch die Lande zog, wurde im Alter von nur 20 Jahren hingerichtet. Unter dem präzisen Dirigat von Kathrin Lang durchlebte das Publikum einen spannend intonierten Tag im Leben des Schinderhannes in einer romantisierend-verklärten Komposition. Takt- und rhythmussicher agierten die Hörsteiner in der Ouvertüre zu Jacques Offenbachs Operette »Die schöne Helene« bis zum knackigen Finale. Astor Piazollas »Libertango« im Arrangement von Jerome Naulais brachte wiederum ganz andere Musikwelten ins Spiel, die im »Wettstreit« zwischen Klarinetten und Querflöten auf der einen und Trompeten und Posaunen auf der anderen Seite überzeugten. Genauso kurzweilig und unterhaltsam wie der Piratenfilm mit Johnny Depp geriet der musikalische Ausflug zum Film »Fluch der Karibik«, mitreißend intoniert, gewürzt mit kräftigem Hörsteiner Pfeffer und allerlei Percussions-Instrumenten. Nach der Pause drehte sich alles um das Thema »Landschaft und Kult(ur)«. Mit feierlichem Glanz und feinen Klarinetten-Trillern erstand die »Highland Cathedral« vor den inneren Augen der Zuhörer. Die bizarre Vulkanlandschaft der Insel Lanzarote inspirierte Markus Götz zu seiner Impression »Monatanas del fuego« (Feuerberge). Abwechslungsreich, farbig und in ineinander greifendem Zusammenspiel ging der Musikverein dieses Werk an. Viel Vergnügen bereitete das Fernsehlieder-Medley »TV-Kultabend«, das Manfred Schneider arrangiert hat. Dauerbrenner aus ARD und ZDF, wie die »Lindenstraße«, »Schwarzwaldklinik«, »Wetten, dass...?« oder die Erkennungsmelodie der »Tagesschau« wurden schwungvoll präsentiert. Noch mehr Kult gab es mit den Medleys »Golden Swing Time« und »Les Humphries in Concert«. Von »Mexico« bis »Kansas City« zauberte der 70er-Jahre-Party-Sound eine Riesenstimmung in die Halle. Zwei Zugaben erklatschte sich das Publikum vom Hörsteiner Musikverein, der mit Kathrin Lang erfolgreich neue Wege betritt.

Weitere Bilder siehe: Galerie Osterkonzert

Vorsitzender Klenner und Stellvertreterin Marianne Glaser nutzten den Rahmen des Osterkonzerts für Auszeichnungen. Acht Jugendliche erhielten eine Urkunde und einen Button für das neue Leistungsabzeichen »Junior«: Nicole Englert, Sina Englert, Nadine Feder, Julia Sauer, Katharina Stenger, Laura Vanluchene (in Abwesenheit), Thomas Maslowksi und Florian Telkemeier. Siegfried Bathon, der neue Bezirksvorsitzende des Blasmusikverbandes Vorspessart, hatte die seltene Gelegenheit, im Namen des Bundes deutscher Blasmusikverbände gleich zwei Musiker für 40-jähriges aktives Musizieren ehren zu können: Tubist Erich Brückner und Baritonist Joachim Fecher erhielten die goldene Ehrennadel und eine Urkunde. Doris Huhn

Red

Erscheinungsdatum: 10.04.2007

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Hilfe für die Telkemeiers

Benefizabend des Musikvereins brachte 4000 Euro

Alzenau-Hörstein.

Tief in die Tasche haben die Hörsteiner und ihre Freunde beim Benefizabend des Musikvereins in der Räuschberghalle gegriffen. Schließlich galt es, die siebenköpfige Familie Telkemeier zu unterstützen, die am Neujahrstag von einem Wohnungsbrand heimgesucht worden war. Der Stadtteil erwies sich als echte Dorfgemeinschaft: Gastgebendes Blasorchester (nächster Termin: Osterkonzert am 8. April), Kolpingkapelle Alzenau und Trachtenverein »d’Grenzlandler« Hörstein wirkten beim Benefizabend ebenso mit wie das Gesangsduo Peter Hochstein und Renate Kargol, Helmar Kühnl als »Vor-Ruheständler Helmi« sowie mehrere Musiker als Sänger. Durch freiwillige Spenden und Bewirtung während des fast vierstündigen Programms kamen 4000 Euro (vom Veranstalter aufgerundet) zusammen, die am Dienstag beim Probeabend des Musikvereins vom Vorsitzenden Bernd Klenner per Scheck an die Familie Telkemeier übergeben wurden. Lei.

Red

Erscheinungsdatum: 08.02.2007

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Dorfgemeinschaft: »Schnellstens helfen«

Siebenköpfige Familie in Hörstein durch Wohnungsbrand geschädigt

Alzenau-Hörstein.

Um der am Abend des Neujahrstags durch einen Wohnungsbrand geschädigten siebenköpfigen Familie Telkemeier zu helfen, rücken die Hörsteiner samt Freunden weiter zusammen: Wie schon seit Tagen die Spendenfreudigkeit, erwies sich die Benefizveranstaltung des Musikvereins am Samstag als echter Dorfgemeinschaftsabend. Auf die zahlreichen Besucher, darunter auch stellvertretender Bürgermeister Helmut Schuhmacher, einige Stadträte und Herbstkönigin Lena Köhler, wartete in der Räuschberghalle ein über dreistündiges Programm, moderiert von Burkhard Nimbler. Warum dieser Benefizabend? Dazu MV-Vorsitzender Bernd Klenner: »Ursula, Daniela, Melanie und Thomas Telkemeier sind Musiker unseres Blasorchesters, Florian befindet sich in der Ausbildung zum Schlagzeuger. Wir wollen ihnen schnellstens helfen.« Neben dem gastgebenden Blasorchester unter Leitung von Kathrin Lang wirkten die Kolpingkapelle Alzenau mit Dirigent Christophe Szykulla und der Trachtenverein »d?Grenzlandler« Hörstein mit. Seinen ersten Auftritt in Hörstein hatte das Gesangsduo Peter Hochstein und Renate Kargol (Hörstein/Kahl). Auch Rainer Witthaut zusammen mit Burkhard Nimbler und später mit Lisa Grebner, alle drei Mitglieder des Blasorchesters, bewiesen ihr Gesangstalent.

Vom »Vor-Ruheständler Helmi« (Orchestermitglied Helmar Kühnl), der das Ortsgeschehen beleuchtete, erfuhren die Besucher den Unterschied zwischen Rentner (»Die alte Alte«) und Vorruheständler (»Die junge Alte«); er - »so frech und knackig, von Alzenau bis Bad Orb Hahn im Korb« - gehöre zu letzteren. Anstelle des Eintritts wurde beim Benefizabend um Spenden für die Telkemeiers, eine in der Dorfgemeinschaft stark engagierte Familie, gebeten - die Hörsteiner zeigten sich spendabel. Weil auch die Bewirtung gut organisiert war, half jedermann durch einen tiefen Griff in den Geldbeutel mit, damit die arg gebeutelte Familie ihr Haus in Kürze wieder beziehen kann. Wenn Bilanz gezogen ist, wird das Geld übergeben. Siegbert Wieland von der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung nutzte während des Abends die Gelegenheit, um das bisherige Ergebnis der gemeinsamen Spendenaktion von KAB und Gesangverein Harmonie bekanntzugeben: Über 7000 Euro sind bereits auf dem Konto zu Gunsten der Telkemeiers eingegangen. Als größere Spenden von Vereinen und Verbänden, die in dieser Summe enthalten sind, nannte Wieland: 1000 Euro von der Fördergemeinschaft des Lions-Clubs Alzenau (größte Einzelspende), 600 Euro vom Sachausschuss Ehe und Familie des Pfarrgemeinderats Hörstein aus der Adventsfenster-Aktion, jeweils 500 Euro von Harmonie Hörstein, Caritas-Kirchenstiftung Kahl und Förderkreis der Karl-Amberg-Schule Alzenau sowie viele Einzelspenden der Hörsteiner. Lei.

Bilder hierzu siehe: Galerie Benefizabend

Red

Erscheinungsdatum: 23.01.2007

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Benefizabend für die Telkemeiers

Alzenau-Hörstein.

Das Programm steht - der Benefizabend zu Gunsten der durch einem Wohnungsbrand am Neujahrstag geschädigten Familie Telkemeier kann beginnen: Der Musikverein lädt alle Hörsteiner samt Freunden am Samstag, 20. Januar, in die Räuschberghalle ein. Um 20 Uhr beginnt ein über zweistündiges Programm, das von Rainer Witthaut und Burkhard Nimbler moderiert wird. Neben der Kapelle des gastgebenden Vereins wirken Kolpingkapelle Alzenau, Trachtenverein »d?Grenzlandler« Hörstein, Gesangsduo Peter Hochstein und Renate Kargol (Hörstein/Kahl) sowie Helmar Kühnl als »Vor-Ruheständler Helmi« mit. Anstelle des Eintritts wird um Spenden für die Telkemeiers gebeten. MV-Vorsitzender Bernd Klenner ruft die Bevölkerung auf: »Erleben Sie einen unterhaltsamen Abend. Helfen Sie durch Ihren Besuch mit, dass die siebenköpfigen Familie Telkemeier ihr Haus in Kürze wieder beziehen kann.« Lei.

Red

Erscheinungsdatum: 19.01.2007

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Heiligabend-Ständchen im Kreiskrankenhaus

Als Überraschung begonnen, inzwischen fester Termin

Alzenau-Wasserlos.

Was einmal als Weihnachtsüberraschung und Aufmunterung für eine betroffene Musikerfamilie begann, ist aus dem Jahreskalender kaum noch wegzudenken: Das Heiligabend-Ständchen der Blaskapelle des Musikvereins Hörstein, das auch diesmal wieder im Kreiskrankenhaus Wasserlos dargeboten wurde.

Hatte vor über zehn Jahren das Jugendorchester den Anfang gemacht, so spielt seit acht Jahren das Stammorchester, in diesem Jahr unter Leitung der neuen Dirigentin Kathrin Lang.

Die Hörsteiner Musiker erfreuten die Patienten und ihre zahlreichen Besucher auf allen Stationen mit den bekanntesten Weih-nachtsmelodien und übermittelten weihnachtliche Stimmung. Vorsitzender Bernd Klenner wünschte den Patienten baldige Gene-sung und Rückkehr in ihre Familien. Den notwendigen Aufenthalt im Krankenhaus, vor allem über Weihnachten hinweg, mit Musik etwas zu versüßen, ist den Hörsteiner Musikern mittlerweile zur Herzensangelegenheit geworden. Og

Bilder hierzu siehe: Galerie Krankenhaus

Erscheinungsdatum: 27.12.2006

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Musikverein Hörstein spielt im Krankenhaus

Alzenau-Wasserlos.

Der Musikverein Hörstein spielt am Heiligabend ab 15 Uhr im Krankenhaus Wasserlos auf allen Etagen festliche Weihnachtsmusik. Die Musiker wollen ein wenig vom Alltag ablenken und Trost spenden für kranke Menschen.

Red

Erscheinungsdatum: 23.12.2006

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Nachwuchs in Spiellaune

Weihnachtliches Musizieren beim Musikverein Hörstein am 3. Adventsonntag

Nachdem das Blasorchester unter der Leitung seiner Dirigentin Kathrin Lang den Adventsnachmittag durch besinnliche Weihnachtslieder eingestimmt hatte begrüßte Vorsitzender Bernd Klenner die Musikschülerinnen und Schüler des Musikvereins mit ihren Eltern sowie die anwesenden Mitglieder und Freunde zum diesjährigen weihnachtlichen Musizieren im Pfarrheim St. Martin in Hörstein.

Nicole Neumeier und Cathérine Fecher, die Verantwortlichen für den Musikernachwuchs, hatten das Vortragsprogramm erarbeitet. Anja Schmitt moderierte mit einführenden und überleitenden Worten den kurzweiligen Nachmittag.

„Lehnen Sie sich zurück, genießen Sie Kaffee und Kuchen und lassen Sie sich von den Darbietungen unserer Jüngsten verwöhnen“, forderte sie die Anwesenden auf.

Als erstes stellte sie die Blockflötengruppe vor. Die Kinder haben vor 8 Monaten mit der Ausbildung bei Carina Groll begonnen und werden seit einigen Wochen von Kerstin Englert unterrichtet. „Lieber, guter Nikolaus“ und „Jingle Bells“ wurden dargeboten von Lisa Büttner, Annika Bott, Maria Brandt, Lea Hildebrandt und Celina Herzog. Mit den Stücken „Kommet Ihr Hirten“, „Fröhliche Weihnacht überall“ und „Kling Glöckchen“ stellten Laura van Luchene und Katharina Stenger auf der Querflöte ihr Können unter Beweis. Sie sind seit 2 Jahren bei Cathérine Fecher in Ausbildung.

Die Querflötenschülerinnen Julia Sauer und Nadine Feder sind seit 2002 in Ausbildung; erst bei Cathérine und jetzt bei Anja Schmitt. Mit „Kling Glöckchen“, „Jingle Bells“ und „We Wish You A Merry Christmas” konnten sich alle Anwesenden von ihrem Können und Talent überzeugen.

Nicole Englert und ihr Ausbilder Rainer Witthaut sind seit 3 Jahren ein Klarinettenteam. Von ihnen war das „Andante“ aus dem Kegelduett von W.A. Mozart sowie „Wenn die bunten Fahnen“ wehen zu hören.

Vier Klarinettisten aus dem Blasorchester zeigen dann den Schülern und den Anwesenden mit den Stücken „Marsch“, „Intrada“ von Johann Petzel und „Minuette Schickardt“, was man aus vier Klarinettenstimmen alles machen kann. Wieder zurück bei den eigentlichen Hauptdarstellern zeigte der Schüler Thomas Maslowski, der seit 4 Jahren bei Florian Albrecht in Ausbildung ist, mit den Stücken „Joy to the World”, „Go tell it on the mountain“ und „The First Noel“ wie zwei Altsaxophone zur Weihnachtszeit klingen. Die zweite Stimme war von seinem Ausbilder zu hören. „Nun verlassen wir die Holzbläsergruppe und kommen zu den Blechbläsern. Zum hohen Blech gehören z.B. die Trompete und das Flügelhorn. Das tiefe Blech besteht unter Anderem aus Tenorhorn, Bariton, Tuba und Posaune“ wusste die Moderatorin zu berichten. Es stand eine kleine Premiere an, der Schnupperkurs Blech. Katharina Weidinger, Amelie Hares, Jonathan Brandt und Laura Barnetzki treffen sich seit Oktober diesen Jahres einmal in der Woche mit Rainer Witthaut und Heiko Kemmerer, um die verschiedenen Blechblasinstrumente auszuprobieren und schon die ersten Grundlagen zu erlernen. Umso erfreulicher ist es, dass die Gruppe schon nach wenigen Wochen zum ersten Mal auftreten kann. Rainer Witthaut stellte einmal vor, wie so eine Schnupperstunde verläuft. Auf die Schüler beruhigend eingehend sagte er zu den Anwesenden „Ihr seid überhaupt nicht da“ und „probte“ mit den Schützlingen die Tonleiter. Zu guter Letzt spielten die vier Kleinen auf Trompete und Tenorhorn noch den „Bruder Jakob“, was ihnen einen tosenden Applaus einbrachte.

Schon seit 4 Jahren ist die nächste Schülerin Sina Englert bei Heiko Kemmerer in Trompetenausbildung. Unter Begleitung eines Orchesters von einer CD trug sie „Feliz Navidad“ vor.

Mit „La Rejuissance“ aus der Feuerwerksmusik von Händel, „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ und „Fröhliche Weihnacht überall“ wurde vom Blechtrio aus Heiko Kemmerer, Daniel Weih und Bernd Drapal noch mehr weihnachtliche Stimmung verbreitet.

Ein bisschen weniger melodisch, aber sehr rhythmisch ging es dann mit der letzten Schüler-Einzeldarbietung weiter. Florian Telkemeier, der seit 4 Jahren bei Udo Grebner in Ausbildung ist, zeigte am Schlagzeug seine Fortschritte des letzten Jahres mit den Stücken „Solo 6.1“ und „Solo 7.1“ von Tom Habke und „Zwischenmarsch“ von Udo Grebner. Gemeinsam mit der Klarinettengruppe stimmten alle Schüler das Lied „Lasst uns froh und munter sein“ ein, um den Nikolaus herbei zu singen. Er lobte alle Schüler und überreichte ihnen ihre Weihnachtsgeschenke und allen anwesenden Kindern auch eine Kleinigkeit. Die Schüler spielten dann zusammen mit dem Nikolaus und allen Musikern des Blasorchesters „Oh du fröhliche“.

Den Abschluss des Weihnachtlichen Musizierens machte das Blasorchester des Musikvereins mit einem Potpourie altbekannter Weihnachtslieder.

Bilder hierzu siehe: Weihnachtliches Musizieren 2006

Pressebericht vom 17.12.2006 für ME-Ausgabe Alzenau - MVH

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Weihnachtsfeier am 16.12.2006 im Saal der Vereinsgaststätte „Zur Traube“

Das Klarinettenquartett des Musikvereins eröffnete die Weihnachtsfeier zu der auch wieder viele Mitglieder erschienen sind um im Kreise der Hörsteiner Musiker einen schönen Adventsabend zu verbringen.

Vorsitzender Bernd Klenner konnte neben dem Ehrenvorsitzenden Günther Heßberger auch einige Ehrenmitglieder, die Dirigentin Kathrin Lang, ihren Vertreter Burkhard Nimbler sowie die Ausbilderinnen und Ausbilder unserer Musikschülerinnen und Schüler begrüßen.

Das Programm beinhaltete neben einem kurzen Jahresrückblick wieder Ehrungen, den Nikolausbesuch, Schinkenraten und eine Verlosung.

So hatte das Jungteam wieder zur Cocktailparty geladen; es folgten im Januar dann die traditionelle Winterwanderung mit ca. 40 Teilnehmern, der Kinderfasching in der Räuschberghalle und das Osterkonzert in der Heimatgemeinde Hörstein, der musikalische Höhepunkt im Vereinsjahr.

Beim diesjährigen Pfarrfest konnten die neue Dirigentin Kathrin Lang vorgestellt werden. Kathrin engagiert sich zusätzlich zu ihrer Aufgabe in der Jugendförderung, kümmert sich um Satzproben, ist dabei anwesend, ist praktisch immer da, wenn man sie braucht. Für ihr Engagement dankten ihr die Vorstandschaft mit einem kleinen Präsent und die Anwesenden mit einem Applaus. Nach einem weiteren Musikstück der Klarinettengruppe hörte man eine ernste Weihnachtsgeschichte, vorgetragen von Burkhard Nimbler, der eine heitere Geschichte von Kathrin Lang folgte.

Mitglieder, die dem Verein über Jahrzehnte die Treue halten, sind eine gute Basis, denn durch deren Unterstützung können die vielfältigen Aufgaben gelöst werden. Vorsitzender Bernd Klenner und Stellvertreterin Marianne Glaser dankten mit einer Urkunde und Ehrennadel folgenden Mitgliedern:

Für 25-jährige Mitgliedschaft: Günter Hermann, Stefan Jökel. Helmar Kühnl, Marga, Mathias und Theo Neumeier, Karin Neumeier-Linke, Uwe Nimbler, Karin Noll und Franz Wombacher.

Bereits auf eine 40-jährige Mitgliedschaft konnten zurückblicken: Karl-Heinz Hardt, Horst Streit und Oswald Wüst.

Nachdem im letzten Jahr das 50. Gründungsjubiläum gefeiert werden konnte zählen sie zwar nicht mehr zu den Gründungsmitgliedern, aber doch noch zu den Männern der ersten Stunden die den Verein mit aufgebaut haben. Die 50er-Jubilare sind: Edelbert Brehm, Karl Ellermann, Alfred Emge, Waldemar Nimbler, Richard Noll, Heinrich Ortner und Walter Reisert.

Mit dem Lied „Lasst uns froh und munter sein“, das vom Klarinettenquartett begleitet wurde wartete man auf den Nikolaus, der auf das Vereinsjahr zurück blickte und natürlich auch für den einen oder anderen eine kleine Anekdote zum Besten gab.

Zur allgemeinen Erheiterung war dann Schinkenraten angesagt. Nein, nicht der Geruch, sondern das Gewicht sollte erraten werden.

Stefan Jöckel (Werbung mit Service), die Winzergenossenschaft Hörstein, die Metzgerei Hellenthal, das Blumenhaus Stein und ungenannte Spender hatten einen großen Anteil an der kostenlosen bzw. großzügigen Überlassung von Präsenten, die bei der Verlosung an die strahlenden Gewinner übergeben werden konnten.

Mit dem Dank des Vorsitzenden für die geleistete Arbeit des abgelaufenen Jahres bei der Stellvertreterin Marianne Glaser, den Musikerinnen und Musikern, den beiden Dirigenten, den Ausbilderinnen und Ausbildern, den Kolleginnen und Kollegen im Vereinsausschuss und allen fleißigen Helfern, ohne die keine Veranstaltung durchgeführt werden kann, sowie dem Dank an die Akteure des Abends dem Nikolaus Rainer für seinen Vortrag und der Autorin Marianne Glaser, die es verstanden, das Vereinsgeschehen in Reime zu fassen und für jeden Einzelnen die passenden Worte zu dichten, sowie an Burkhard Nimbler und Kathrin Lang für die Weihnachtsgeschichten, der Klarinettengruppe mit Burkhard, Marianne, Lisa und André, die mit ihrer Musik die Feier verschönert haben ging auch diese Weichnachtsfeier zu Ende.

Bilder dazu

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Kathrin Lang Nachfolgerin von Thomas Schoder

Musikverein Hörstein hat neue musikalische Leiterin

Alzenau-Hörstein.

Nach dem Osterkonzert 2006 haben sich der Musikverein Hörstein und Dirigent Thomas Schoder in beiderseitigem Einvernehmen getrennt. Auf der Suche nach einem Nachfolger war der Verein schon nach einigen Probedirigaten erfolgreich und fand mit Kathrin Lang aus Dettingen - besser bekannt als Enkelin vom »Ofe-Schorsch« - eine Dirigentin, die vom Orchester gerne angenommen wurde.

Dies meldet der Verein in einer Pressemitteilung. Die neue Dirigentin übermittele dem Orchester neue Stücke mit sachlicher Genauigkeit und wirke durch fachliche Kompetenz positiv auf die Musiker ein, heißt es weiter. Beim Hörsteiner Kindergarten- und Pfarrfest wurde die neue Dirigentin vorgestellt.

Einige Stationen ihrer Laufbahn: mit drei Jahren jüngstes aktives Mitglied im Kinderchor des Volkschores Großwelzheim, 1986 Blockflöten-Ausbildung im Musikverein Harmonie Dettingen, 1987 Querflöten-Ausbildung Musikschule Kahl, 1992/93 zusätzlich Piccolo-Flöte, 1994 Saxophon-Ausbildung, nebenbei Klarinette (autodidaktisch), seit 1995/1996 Ausbilderin für Querflöte, Saxophone und Klarinette beim Musikverein Harmonie Dettingen und der Kapelle der Feuerwehr Mainflingen, 1999 Abitur im Kreuzburg-Gymnasium Großkrotzenburg mit Leistungskurs Musik, 2000-2001 C3-Dirigentenlehrgang beim Landesmusikverband Hessen (»sehr guter Erfolg mit Auszeichnung« als Lehrgangsbeste), seit Mai 2000 musikalische Leiterin des Nachwuchs- und Jugendorchesters des Musikvereins Harmonie Dettingen, 2003 bis 2005 (mit Unterbrechungen) musikalische Leiterin des Dettinger Blasorchesters, 2005 Vororchester »Kids in HARMONIE« ins Leben gerufen (auch Leitung), Mitglied im Jugendblasorchester Hessen (bis zu dessen Auflösung, Dozentin für Satzproben (Landesmusikjugend Hessen) und Dozentin für Lehrgänge (Blasmusikverband Vorspessart).

Neben ihrer beruflichen Tätigkeit als Redaktionsassistentin beim Hessischen Rundfunk ist Kathrin Lang seit September 2005 Teilnehmerin des 23. Berufsbegleitenden Lehrgangs »Dirigent im Blasorchester« der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen und wird voraussichtlich im April 2007 als staatlich geprüfte Dirigentin den Lehrgang beenden.

Seit 1. Juni 2006 ist Kathrin Lang musikalische Leiterin des Blasorchesters des Musikvereins Hörstein.

red

Foto: Manfred Leichtenschlag

Erscheinungsdatum: 27.06.2006

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Blasmusik und moderne Kommunikation

Jahresversammlung des Musikvereins Hörstein

Alzenau-Hörstein.

»50 Jahre Musikverein Hörstein« - an diesen Höhepunkt 2005 erinnerte Vorsitzender Bernd Klenner in seinem Rückblick. Doch nicht nur um die Tradition ging es bei der Jahresversammlung der Hörsteiner Musiker: Der Verein stellt seine interne Kommunikation auf moderne elektronische Füße.

Im Juni hatte man das große Jubiläumsfest in der Räuschberghalle gefeiert. Nach einer Single-Party stand zwei Tage lang die Blasmusik im Vordergrund. Bei einem stattlichen Festzug waren die Ortsvereine und befreundete Musikvereine - auch der aus der Partnergemeinde Pfaffstätten - durch Hörsteins Straßen gezogen.

Klenner erinnerte an jährlich wiederkehrende Veranstaltungen wie Osterkonzert und Weihnachtliches Musizieren. Zu einem Konzert mit dem Landespolizeiorchester Hessen hatte Verein im November eingeladen -  ein finanzieller Misserfolg, da nur wenige Besucher der Einladung gefolgt seien, bedauerte der Vorsitzende.

us dem Bereich Verwaltung berichtete Marianne Glaser, dass dem Verein zum 31. Dezember 240 Mitglieder angehörten. Diese setzen die sich aus 156 fördernden Mitgliedern, 46 Aktiven und Nachwuchsmusikern und 38 Ehrenmitgliedern zusammen. Im Jahr 2005 wurden zwei Mitglieder für 25jährige Mitgliedschaft und drei für 40jährige Mitgliedschaft geehrt. 14 Gründungsmitglieder nahmen die Ehrung für 50jährige Vereinstreue entgegen. Drei Ehrenmitglieder wurden ernannt.

Rainer Witthaut erwähnte aus dem Bereich Musik - neben der wöchentlichen Probenarbeit unter der Leitung des Dirigenten Thomas Schoder -  zahlreiche Auftritte der Kapelle: Neben dem Konzert waren dies Auftritte beim Vereinsausflug in München, beim Hörsteiner Herbst, beim Weingut Wenzel, bei den Musikfesten in Obernau, Heigenbrücken, Geiselbach, Eidengesäß und Dettingen sowie bei den zahlreichen Veranstaltungen im Ort. 

Aus dem Nachwuchsbereich meldete Nicole Neumeier, dass derzeit 16 Jugendliche an den Instrumenten Blockflöte, Klarinette, Querflöte, Saxophon, Trompete, Posaune und Schlagzeug ausgebildet werden. Die Jugendgruppe unter Leitung von Burkhard Nimbler präsentierte sich beim Konzert, beim weihnachtlichen Musizieren und beim Pfarrfest.

Kassier Jürgen Weidinger berichtete, dass der Verein im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gewinn verbuchen konnte, der größtenteils von den zahlreichen Auftritten der Kapelle herrührte.

uch das Nutzen moderner Kommunikationskanäle war Thema bei der Versammlung. Einhellig stimmte die Mitglieder dafür, dass die Einladung zur Mitgliederversammlung künftig auch per E-Mail erfolgen kann; die Satzung wird entsprechend geändert. Um passiven Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, sich besser über die Vereinsaktivitäten zu informieren, wird künftig ein Newsletter herausgegeben. In einem Brief wird den Mitgliedern angeboten, diesen Service zu »abonnieren«.

Die Termine 2006

Die wichtigsten Termine 2006: Probewochenende der Aktiven 17. bis 19. März; Wertungsspiel in Großwelzheim am 26. März; Osterkonzert am 16. April; Musikalisches Umrahmen der Maibaumaufstellen am 29. April; Auftritt in Michelbach zu »Musik & Käse« am 21. Mai; Weinbergprozession mit anschließendem Umtrunk am 26. Mai; Fahnenweihe des Gesangvereins Sängerlust am 27. Mai; Bezirksmusikfest in Blankenbach am 28. Mai; Musikfest in Schneppenbach am 10. Juni; Pfarrfest am 25. Juni; Musikfest in Großostheim am 17. September.

red/fu

Internet: www.mv-hoerstein.de, E-Mail: info@mv-hoerstein.de

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Musikalische Sonnenenergie

Osterkonzert des Musikvereins Hörstein

Alzenau-Hörstein.

Zum »musikalischen Höhepunkt im Vereinsjahr«, so Vorsitzender Bernd Klenner vom Musikverein Hörstein, waren am Ostersonntag viele Besucher in die Räuschberghalle gekommen. Jugend- und Stammorchester unterhielten mit einem abwechslungsreichen und gut zweistündigen Programm, das von Anja Schmitt und Rainer Witthaut kurzweilig moderiert wurde.

Den Auftakt gestaltete der Nachwuchs unter der Leitung von Burkhard Nimbler. Trotz kleiner Besetzung stimmten die zehn Mitglieder der Jugendgruppe das Publikum mit einer Gigue und dem Traditional »Amazing Grace« gut ein. Am besten gefiel »Mexican Dreams« von Joe Grain mit farbiger Instrumentierung.

Das rund 30-köpfige Stammorchester mit Dirigent Thomas Schoder präsentierte zunächst James Barnes »Yorkshire Ballad«. Mit diesem Werk nahm die Kapelle mit hervorragendem Erfolg in der Kategorie zwei beim Wertungsspiel in Großwelzheim teil. Schön herausgearbeitet wurden die reizvollen Kontraste zwischen hohem und tiefem Blech. »Ross Roy« ist der Name einer Villa aus dem 19. Jahrhundert, in dem eine Schule eingerichtet ist - Jacob de Haan beschreibt sie in seinem gleichnamigen Werk. Ein kraftvolles Eröffnungsthema wechselt bald zu besinnlichen Sequenzen. Tempo- und Stilwechsel parierten die Hörsteiner glänzend und strotzten vor Energie, so dass dieses Stück zu einem Zuckerstückchen wurde. Saxophon-Solist Jürgen Weidinger heimste Extra-Applaus ein.

Ebenfalls beim Wertungsspiel zum Vortrag kam »Fanatic Winds« von Thomas Doss. Das flotte Konzertstück beschreibt die Energie, die ein Musiker aufbringen muss, um neben dem Beruf einen Abend in der Woche der Musik zu widmen. Schwungvoll gespielt gefiel anschließend die Titelmusik zu »Fackeln im Sturm«, Bill Contis »North and South« im Arrangement von Frank Bernaerts.

Nach der Pause überzeugte der Konzertmarsch »Die Sonne geht auf« von Rudi Fischer mit sauberen Soli, darunter Kathrin Lang an der Piccoloflöte. Ein Medley ließ Hits von Tom Jones erklingen, darunter das butterweich intonierte »It?s not unusual« oder das fetzige »Sex bomb«. Michael Friedmann vereinte im Medley »Classics on Parade« eine Reihe von klassischen Werken und zitierte sie auf originelle Weise. Wer deren Anzahl oder alle Komponisten erriet, konnte ein Ständchen des Musikvereins gewinnen.

Mit Hits von Bryan Adams verabschiedeten sich die Hörsteiner vom zufriedenen Publikum, das sich zwei Zugaben, darunter den Pfaffstättener Marsch »Der kleine Tenor«, erklatschte.

Der Verein nutzte das Konzert als Rahmen, um aktive Musiker auszuzeichnen. Vorsitzender Bernd Klenner sagte dem ersten Klarinettisten Burkhard Nimbler Dank für die 40 Jahre, in denen er nicht nur als Musiker aktiv, sondern auch für den Verein vielfältig engagiert war. Bei der Übergabe einer Urkunde und einer Ehrennadel erhoben sich die Musiker und applaudierten im Stehen. Wilfried Huth, Vize-Präsident des Blasmusikverbandes Vorspessart und Vorsitzender des Bezirks Alzenau, schloss sich für den Bund deutscher Blasmusikverbände an. Er übergab an den »Allrounder«, wie er sagte, die goldene Ehrennadel und eine Urkunde. Das Moderatorenteam Anja Schmitt und Rainer Witthaut hat erfolgreich den C1-Lehrgang absolviert und sich zum Registerführer ausbilden lassen. Dafür überreichte Huth eine Urkunde. Witthaut erwarb parallel das silberne Leistungsabzeichen und erhielt eine weitere Urkunde und Nadel.

Doris Huhn

Erscheinungsdatum: 18.04.2006

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Zwei Tage Blasmusik in der Bayernhalle

13 Orchester im Wertungsspiel des Verbandes »Vorspessart«

Karlstein-Großwelzheim.

Besonders sorgfältiges Einstimmen war Pflicht am Samstag und Sonntag in der Bayernhalle. Zwei Tage lang konnten Interessierte das alle drei Jahre stattfindende Wertungsspiel des Blasmusikverbandes »Vorspessart« verfolgen. 13 Orchester der insgesamt 40 Mitgliedsvereine stellten sich dabei dem vierköpfigen unabhängigen Jurorenteam.

»Manche positive Überraschung« gab es dabei laut Insider-Aussagen zu erleben, einige Erwartungen wurden auch nicht erfüllt. Insgesamt hätte sich der ausrichtende Verein aus Großwelzheim ein größeres Publikums- und Faninteresse gewünscht. Viele erschienen lediglich zu ihrem Auftritt, packten anschließend wieder Instrumente und Noten zusammen und fuhren heim - ohne sich um die Konkurrenz zu kümmern.

Die Orchester trugen jeweils zwei Werke vor, nämlich ein Selbstwahl- und ein Pflichtstück, die nach einem international üblichen 100-Punkte-System bewertet wurden. Zu hören war dabei unter anderem eine Auftragskomposition des »Vorspessart« an Rudolf Rudin, einen der international renommiertesten deutschen Komponisten, mit dem Titel »Ferne Weite«.

Eingeteilt waren die Vereine in Kategorien, die in Großwelzheim von der Eingangsstufe (1), Unterstufe (2), Mittelstufe (3) bis zur Oberstufe (4) besetzt war. Für die Kategorien 5 (Höchststufe) und 6 (Profiklasse) lagen heuer keine Anmeldungen vor.

Das Jurorenteam wurde vom Bund deutscher Blasmusikverbände zugeteilt. Neben Rudolf Heidler, dem Vorsitzenden des Referats Wertungsspiel, gaben ihr Urteil ab: Professor Rudi Tschabrun (Österreich), Marianne Thalmann (Schweiz) und Aurel Manciu. Als Hospitant war Cornelius Weller anwesend.

Die Bewertung der musikalischen Leistung wurde nach zehn Kriterien vorgenommen, Grundstimmung und Intonation, Tonkultur und Klangqualität, Phrasierung und Artikulation, technische Ausführung, aber auch Rhythmik und Zusammenspiel, Dynamik und Klangausgleich, Tempo und Agogik sowie Interpretation und Stilempfinden. Darüber hinaus zählte der künstlerische Gesamteindruck und die Stückwahl im Verhältnis zur Besetzung und Spielfähigkeit des Orchesters.

Mit hervorragendem Erfolg (100 bis 90,1 Punkte) nahmen folgende Vereine am Wertungsspiel teil: Musikverein Großwelzheim, Musikverein Waldaschaff (beide Kategorie 4), Musikverein Keilberg, Musikverein Edelweiß Sulzbach (beide Kategorie 3), Musikverein Hörstein (Kategorie 2).

Doris Huhn

Erscheinungsdatum: 28.03.2006

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Ergebnis Wertungsspiel

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Das Angebot wird sehr gut angenommen

cafeg

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Weihnachtliches Musizieren und Jugendwerbetag am Sonntag, dem 18. Dezember 2005 um 15 Uhr in der Schulturnhalle Hörstein

Alzenau-Hörstein.

Nachdem das Pfarrheim beim letzten Weihnachtlichen Musizieren, dem traditionellen Vorspielen der Musikschüler im letzten Jahr zu eng wurde, haben wir uns in diesem Jahr entschlossen in die Schulturnhalle zu gehen.

Der Musikverein Hörstein lädt Sie und insbesondere die Jugendlichen ganz herzlich zu einem Nachmittag rund um die Musik ein. Bei Kaffee und Kuchen können Sie den Vorträgen der Jugendlichen in Ausbildung zuhören. Auch die Jugendgruppe wird sich präsentieren. In diesem Jahr ist auch wieder das Stammorchester mit dabei, um alle musikalisch auf das bevorstehende Weihnachtsfest einzustimmen. Der Nikolaus wird erwartet und für alle anwesenden Kinder eine Kleinigkeit dabei haben.

Damit verbunden wird ein Jugendwerbetag.

Liebe Eltern, der Musikverein Hörstein möchte es ermöglichen, dass Ihr Kind ein Instrument erlernen kann. Kinder, die musizieren, sind ausgeglichener und haben Erfolgserlebnisse. Beim Gruppenspiel erlernen die Kinder gegenseitige Akzeptanz und Rücksichtnahme sowie Gemeinschaftssinn.

Kommen Sie deshalb mit Ihrem Kind oder Ihren Kindern beim „Weihnachtlichen Musizieren“ vorbei und erleben Sie, was es bedeutet, wenn Kinder Spaß an der Musik haben. Wenn Sie selbst Interesse an der Ausbildung an einem Musikinstrument haben, ist das natürlich auch kein Problem.

Die Ausbilder der einzelnen Instrumente für Blasorchester stehen für Vorführungen, Fragen und Ratschläge bereit und Instrumente von der Klarinette, über die Trompete bis hin zum Schlagzeug können ausprobiert werden.

Die Bereichsleiterinnen der Jugend stehen ebenfalls mit Rat und Tat zur Verfügung um alle Ihre Fragen bezüglich Ausbildung zu beantworten.

Neben der Einzelausbildung am Instrument bietet der Musikverein Unterricht in einer Blockflötengruppe. Sie wollen wissen, welches Instrument für Ihr Kind am ehesten geeignet ist? Die beste Möglichkeit, dies herauszufinden, ist ein so genannter Schnupperkurs, bei dem unter anderem in die Notenlehre, gemeinsames musizieren und die Instrumentenkunde eingeführt wird, aber auch die verschiedenen Musikinstrumente getestet werden können. Mit pädagogischer Hilfe wird Ihnen am Ende des Kurses das geeignete Musikinstrument empfohlen. Für die Teilnahme am Schnupperkurs ist die Mitgliedschaft im Verein nicht erforderlich.

Interesse? der Musikverein Hörstein freut sich über Ihren Besuch.

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Klangvolles Debüt des neuen Dirigenten

Traditionelles Osterkonzert des Musikvereins Hörstein in der Räuschberghalle.

Alzenau-Hörstein.

Mit neuem Frontmann und frischem Schwung präsentierte sich bei seinem traditionellen Konzert am Ostersonntag der Musikverein Hörstein. Dirigent Thomas Schoder aus Maintal-Wachenbuchen hatte mit den Musikerinnen und Musikern ein anspruchsvolles Programm von James Last bis Eric Clapton erarbeitet. Nach dieser ersten klangvollen bayerisch-hessischen Zusammenarbeit kann der Verein nun optimistisch auf das 50-jänrige Bestehen im kommenden Jahr blicken. Durch den gut zweistündigen Abend in der Räuschberghalle führten Carina Groll und Rainer Witthaut.

Die Veranstaltung wurde von der Jugendgruppe unter Leitung von Burkhard Nimbler eröffnet. Getrost könnte man das zehnköpfige Ensemble in Telkemeier-Gruppe umtaufen, da die Hälfte von Mitgliedern dieser Familie gestellt wird. Obwohl nur in kleiner Besetzung, spielte der Hörsteiner Nachwuchs Jan de Haans »www.bandtime.com«, die »Hymne von Wales« sowie das besonders gut geratene Stück »Chinaman in Paris«, ebenfalls von Jan de Haan, engagiert und flüssig.

Dann war es so weit: Die Premiere von Thomas Schoder beim Musikverein Hörstein konnte über die Bühne gehen. Vorsitzender Bernd Klenner informierte das Publikum vorab über den musikalisch geprägten Lebenslauf des 34-Jährigen. Mit 14 Jahren lernte Schoder Tenorhorn spielen, mit 19 Posaune und mit 26 Hörn. Sein Abitur legte er natürlich im Fach Musik ab, der Wehrdienst wurde musikalisch geleistet und fünf Jahre gab er als Posaunist bei der Big Band von Leybold-Heraeus den Ton an.

Seit 2001 fungiert Schoder in verschiedenen Musikvereinen als Dirigent und lässt seit November auch die Hörsteiner »nach seiner Pfeife tanzen«, wie Klenner schmunzelnd hinzufügte. Momentan absolviert der neue Mann am Taktstock den berufsbegleitenden Lehrgang »Leitung von Blasorchestern« an der Bundesakademie in Trossingen und möchte diesen im Oktober mit dem Erwerb des B-Scheins abschließen.

Festliche Klänge zum Auftakt wählte das Stammorchester mit dem 1920 komponierten >Andante Festivo« des Finnen Jean Sibelius, Von der babylonischen Königin »Semiramide« handelt die gleichnamige Oper von Gioacchino Rossini, aus der die Hörsteiner die facettenreiche Ouvertüre ausdrucksstark vortrugen. In großem musikalischem Schwung, der die Zuhörer mitriss, ertönte die dreisätzige Suite »In the forest of the king« von Pierre la Fante, bei der besonders »Le Furet« (»Das Frettchen«) gefiel. Von blitzendem Blech geprägt war die »Symphonie - pour musique militaire« von Francois Joseph Gossec, bevor die Gäste zu den Klängen von Karl Mühlbergers Marsch »Mir sein die Kaiserjager« zackig in die Pause geleitet wurden.

»Traummelodien mit James Last« im Arrangement von Peter Blazicek verwöhnten zu Beginn des zweiten Teils die Ohren der Osterbesucher. Der erfolgreiche Bandleader James Last, der am 17. April seinen 75. Geburtstag feiert, zieht sich keineswegs in den Ruhestand zurück. Seine Jubiläumstournee führt ihn im Herbst auch nach Deutschland, wo sein unverkennbarer Musikstil seit Jahrzehnten begeistert. Ungemein spritzig und spielfreudig intonierte der Musikverein ein stimmungsvolles Medley von dem kastagnettenbetonten »Granada« bis zu dem eleganten »Salome«. „ Genauso unterhaltsam war die fein zelebrierte Hommage an einen der berühmtesten Stehgeiger unserer Zeit, André Rieu, in der neben dem »Zigeunerbaron« und dem Stück »Leichtes Blut« als Sahnehäubchen auch »Plaisir d'amour« zu Gehör kam.

Ein weiteres Potpourri brachte einige der größten Hits von Eric Clapton in Erinnerung. Dass sich die Hörsteiner Musikerinnen und Musiker auch in diesem Genre pudelwohl fühlen, bewiesen sie in Ron Sebregts Arrangement »The Cream of Clapton« von »Wonderful tonight« bis zu »Tears in Heaven«.

Ein flotter musikalischer Gruß an alle Staaten, die den Euro eingeführt haben, ist die »Euro Swing Parade« von Kees Vlak. Das Publikum konnte während des Vertrags fleißig die Titel mitzählen. Voller Emotionen ließ der Musikverein das offizielle Programm ausklingen: Mit dem Welthit »One moment in time« von Whitney Houston verabschiedete sich das Orchester stilvoll. Nach der pfiffigen Marsch-Zugabe »Der kleine Trommler« gingen die Gäste zum geselligen Teil des Abends über.

Den festlichen Rahmen des Konzerts nutzte der Verein als willkommenen Anlass, Ehrungen vorzunehmen, Wilfried Huth, stellvertretender Präsident des Blasmusikverbands »Vorspessart«, überreichte im Namen der Verbandsjugendleiterin Sibylle Schäfer das Silberne Jungmusikerleistungsabzeichen an Florian Albrecht und Thomas Telkemeier. Im Namen des Bundes deutscher Blasmusikverbände ehrte Huth anschließend Ursula Telkemeier und Manfred Drapal für 25-jährige Treue zum Verein mit der silbernen Verdienstnadel und betonte, dass sie »ein Vorbild für die Jugend« seien. Vorsitzender Bernd Klenner schloss sich mit Glückwünschen und einer Urkunde des Vereins an.

Doris Huhn

Quelle: Main-Echo, Ausgabe Alzenau vom 13.4.2004

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Cocktailrezepte

Sex on the Beach
Tequila Sunrise
Caipirinha
Pina Colada
Cosmopolitan
Red Mimosa
Peach Sparkling

------ Alkoholfrei ------

Guarda Lavaca
Cool Summer

Viel Spaß beim Mixen wünschen Rainer, Heiko und Cathérine

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Junge Musiker bewiesen viel Talent

Musikverein gestaltete mit Mädchen und Jungen besinnlichen Adventssonntag

Alzenau-Hörstein.

Musikverein-Vorsitzender Bernd Klenner konnte im Hörsteiner Pfarrheim neben den übrigen Vereinsmitgliedern zahlreiche Musizierende des Orff-Spielkreises, Jung-Musikerinnen und -Musiker mit ihren Ausbildern, Eltern, Verwandten, und Freunden begrüßen. Er und Moderatorin Anja Schmitt luden die Gäste ein, sich bei Kaffee und Kuchen durch die Darbietungen der Jüngsten vom vorweihnachtlichen Stress ablenken zu lassen.

Zuerst gaben die Kleinsten vom Orff-Spielkreis, der mit der Musizierschule Klangwelt aus Karlstein arbeitet, eine Probe ihres Könnens. Mit ihrer Musiklehrerin Esther Reintjes trugen Annika Kaltenhauser, Sophie Bieber, Tobias Wuttke, Monika Sittinger und Pascal Höll drei Stücke »In der Weihnachtsbäckerei«, »Seid still« und »Glocken in der Weihnachtszeit« vor.

Nachdem mit Hilfe des Publikums der Nikolaus (Rainer Witthaut) herbeigesungen worden war, trug dieser eine Weihnachtsgeschichte, die in Form eines Adventskalenders aufgebaut war, bei den Musikdarbietungen vor und beschenkte die Kinder.

Die nächste Darbietung kam von der Blockflötengruppe unter der Leitung von Carina Groll. Die Kinder hatten erst vor sechs Wochen mit der Ausbildung begonnen und somit war der Auftritt für alle eine Premiere. Michelle Roth, Katharina Stenger, Christina Bott und Anne Hilberg spielten die Stücke »Esel essen Nesseln nicht« und »Der kleine Virtuose«. Nadine Feder und Julia Sauer spielten auf ihren Querflöten »Merrily we roll alone«, »Au claire de la lune« und »Jingle bells«.

Sie werden seit Oktober von Cathérine Fecher ausgebildet. Die zweite Querflötengruppe, ebenfalls unter der Leitung von Cathérine mit den fortgeschrittenen Schülerinnen Katharina Foppe, Sabrina Grebner und Katrin Ludwig spielten »Kommet ihr Hirten«, »Morgen Kinder wird?s was geben«.

Die nächsten Vortragstücke kamen wieder aus der Gruppe der Holzblasinstrumente. Klarinettistin Lisa Grebner und ihr Ausbilder Jürgen Weidinger stellten sich mit den Stücken »Any dream will go«, »Es ist ein Ros? entsprungen« und »Gloria in excelsius deo« vor.

Florian Albrecht bildet derzeit auf dem Alt-Saxophon zwei Schüler aus. Thomas Maslowski, seit einem Jahr in Ausbildung, spielte gekonnt die Stücke »Grandfather?s clock« und »Old long Syne«. Eva-Maria Schlett, eine fortgeschrittene Schülerin, begeisterte mit den Stücken »Green sleeves« und »Fröhliche Weihnacht? überall«.

Dann kam die Gruppe der »Hohen Blechbläser«. Heiko Kemmerer begann im Oktober mit der Ausbildung von Sina Englert. Als Duett trugen sie »Morgen kommt der Weihnachtsmann« auf ihren Trompeten dem Publikum vor.

Der langjährige Ausbilder Helmar Kühnl ist erfreulicherweise immer noch im Auftrag des Musikvereins unterwegs, um jungen Musikern das Trompetespiel beizubringen. Daniela Telkemeier und Helmar Kühnl hatten die Stücke »Ade zur guten Nacht«, »Tänzerisches Lied« und »Alle Jahre wieder« mitgebracht.

Bernd Drapal bildet Benjamin Heinz auf der Trompete aus. Er hat auch die Posaunenausbildung von Melanie Telkemeier übernommen. Als Quartett, zusammen mit Heiko Kemmerer, gaben sie »Vorhang auf«, »Tanz der Zirkusbären« und »Auf zum Rummelplatz« zum Besten. Florian Telkemeier, der seit kurzem bei Udo Grebner in Ausbildung ist, trug in gekonnter Manier zwei Schlagzeugsoli vor.

Den Abschluss bildete die im Oktober gegründete Jugendgruppe mit neun Jungmusikerinnen und Musikern unter der Leitung von Burkhard Nimbler. Alle Gruppenmitglieder haben ihre Instrumenten-Grundausbildung abgeschlossen. Mit Burkhard Nimbler hat der Musikverein einen Vollblut-Musiker gefunden, der es versteht, die Jungmusikerinnen und Musiker einzufangen und für das Zusammenspiel im Orchester zu begeistern. Mit einer Gavotte und einem Menuett stellten sie sich erstmalig dem Publikum. Mit dem Stück »Oh du Fröhliche«, ebenfalls von der Jugendgruppe, ging ein schöner dritter Adventssonntag zu Ende.

Quelle: Main-Echo vom 17.12.2002

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Vom Stress vor den Feiertagen abgelenkt

Viel Abwechslung beim »Weihnachtlichen Musizieren« des Musikvereins Hörstein

Alzenau-Hörstein.

Ehrungen, die Fortschritte der jungen Talente, der OrffSpielkreis und jede Menge Weihnachtslieder standen im Mittelpunkt des »Weihnachtlichen Musizierens«, zu dem der Musikverein Hörstein am Sonntagnachmittag in die Räuschberghalle eingeladen hatte.

Nach der Eröffnung durch das Stammorchester mit »The young Amadeus« von Mozart und einem kurzen Jahresrückblick übergab Vorsitzender Bernd Klenner das Mikrofon an Nicole Neumeier und Rainer Witthaut. »Lehnen Sie sich zurück, trinken ein paar Tassen Kaffee und lassen Sie sich von unseren Jüngsten ein wenig vom vor-weihnachtlichen Stress ablenken«, kündigten die beiden die Kinder an, die im Orff-Spielkreis eifrig Musik machen.

Die Gruppe ist in Zusammenarbeit mit Bettina Stark von der Karlsteiner Musikschule »Klangwelt« entstanden und wird auch als elementare Musikpädagogik bezeichnet. An Orff-Instrumenten lernen die Kinder einen ersten Umgang mit der Musik. Am Sonntag waren es acht Kinder, die zunächst erzählten, was im Winterwald so alles passiert und dann den Nikolaus herbei sangen.

as gefiel dem Nikolaus (Anja Stromberg) wohl recht gut, denn er las den großen und kleinen Zuhörern die Geschichte »Der verlorene Wunschzettel« von Wolfgang Trips vor. Sie handelt vom Christkind, das wie in jedem Jahr von Haus zu Haus unterwegs ist, um den Kindern eine Freude zu bereiten. Bei Marion angelangt, stellt das Christkind fest, dass es den Wunschzettel, den die Fünfjährige selbst geschrieben hatte, irgendwie verloren hat. Jetzt ist guter Rat teuer, denn der Baum ist zwar herrlich geschmückt, aber ohne Geschenke trotzdem sehr leer und verlassen.

Im Kinderzimmer entdeckt das Christkind die Spielsachen von Marion, die ihm erzählen, was sich das Mädchen zu Weihnachten wünscht. Zusammen schaffen sie es, einen neuen Wunschzettel zu schreiben, der überwiegend aus Büchern und einem Puppenhaus besteht. Mit Hilfe des Christkinds gehen die Spielsachen, allen voran der Indianer Jimmy, im Kaufhaus auf die Suche. Bis auf ein Buch finden sie die Geschenke, die sie zu Hause in buntes Papier wickeln. Als sie fertig sind, strahlen alle vor Freude darüber, dass Marion nun doch mit dem Gewünschten überrascht werden kann. Und ohne dass es die Spielsachen merken, macht sich das Christkind auf den Weg, denn es hatte in der ganzen Aufregung beinahe vergessen, dass es noch andere Kinder besuchen musste!

Dann hieß es Bühne frei für den Nachwuchs: Stefan Hofmann, stellvertretender Verbandsjugendleiter des Blasmusikverbands »Vorspessart«, überreichte das Jungmusiker-Leistungsabzeichen in Bronze an Kerstin Englert. Carolin Stadtmüller wird es nachgereicht, denn die junge Musikern lag krank im Bett.

Unter Leitung von Catherine Fecher spielten Katharina Foppe, Katrin Ludwig und Sabrina Grebner (Querflöte) »We wish you a merry christmas«.

Lisa Gräbner (Klarinette) gab mit Ausbilder Jürgen Weidinger »Das einsame Glöckchen« zum Besten, gefolgt von Eva-Maria Schlett (Saxofon) und Ausbilder Florian Albrecht, die sich auf »Greensleeves« geeinigt hatten, Albrecht bildet auch Thomas Maslowski aus, der auf Grund der Kürze seiner bisherigen Ausbildungszeit noch nicht öffentlich spielte. Vom Nikolaus bekam er dennoch, wie übrigens alle Kinder und Jugendlichen, lobende Worte und ein kleines Geschenk.

Daniela Telkemeier (Trompete) hatte mit Ausbilder Helmar Kühnl »Freude schöner Götterfunken« einstudiert und Melanie Telkemeier (Posaune) spielte zusammen mit Ausbilder Werner Hofmann das »Alpenglüh’n in Südtirol«. Christoph Kemmerer, Manuel Stadtmüller und der bereits seit zwei Jahren zum Stammorchester zählende Thomas Telkemeier werden von Udo Grebner am Schlagzeug ausgebildet. Gemeinsam spielten sie den »Zwischenmarsch«; danach zeigte Thomas Telkemeier eindrucksvoll, dass ein einziger Spieler das kombinierte Schlagzeug, wie es von Tanzorchestern und Bigbands bekannt ist, bedienen kann.

Den feierlichen Rahmen nutzte Vorsitzender Klenner, um Mitglieder für 25 Jahre Treue zum Verein zu ehren: Berta Bensing, Dieter Bär, Dieter Reisert, Robert Schneider, Gerd und Gerhard Bergmann, Dieter und Robert Schwarz, Bernd Walter, Harald Wohnsland, Bernd Emge, Hans Schanz, Wolfgang Wissel und Elmar Sticksel.

Das Stammorchester ließ den Sonntagnachmittag mit einem Ausflug durch die Weihnachtszeit ausklingen und spielte »The Millennium Song« von Kees Vlak, »A rocking Christmas« von Paul Murtha, »Heal the world« von Michael Jackson und ein Weihnachtslieder-Medley von Hans Hartwig. Mit dem gemeinsam gesungenen »0 du Fröhliche« ging das Musizieren schließlich zu Ende.

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Man braucht sie nicht vorzustellen, denn sie sind immer für den Verein da», sagte Vorsitzender Bernd Klenner (rechts) beim »Weihnachtlichen Musizieren» des Musikvereins Hörstein, als er Josef Bilz, Rudi Walter, Oswald Wüst und Waldemar Nimbler (von links) zu Ehrenmitgliedern ernannte.

Foto: Marion Stahl

Quelle: Main-Echo vom 18.12.2001